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Zusätzliche Corona-Einschränkungen sind notwendig

Henrichmann: Wir lassen den Einzelhandel nicht im Stich

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt. Als notwendig bewertet der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann die zusätzlichen Corona-Einschränkungen, auf die sich die Bundeskanzlerin und die Länderchefs verständigt haben. „Die Zahl der Neuinfektionen ist weiterhin viel zu hoch, und die Höhe der täglich gemeldeten Todesfälle dürfen wir so nicht hinnehmen“, unterstreicht der CDU-Politiker. Ihm sei bewusst, dass neuerliche Einschnitte kurz vor Weihnachten schmerzhaft für die Menschen und gerade für den Handel seien. Deshalb sei es richtig, dass der Bund gleichzeitig die Überbrückungshilfen erweitert habe. „Wir lassen den Einzelhandel und andere betroffene Unternehmen in dieser schwierigen Zeit nicht im Stich“, betont Henrichmann.

Unternehmer, Soloselbstständige und Freiberufler, die von den zusätzlichen Schließungen betroffen seien, könnten Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten von bis zu 500.000 Euro pro Monat erhalten. Auch wer seinen Betrieb weiter öffnen dürfe, durch die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde aber Umsatz einbüße, könne eine Überbrückungshilfe beantragen.

Wir werden auch in diesem Jahr Weihnachten feiern, allerdings anders als sonst“, erklärt der Parlamentarier. Er bittet alle, sich weiterhin so diszipliniert wie bisher an Abstands- und Hygieneregeln zu halten und Kontakte möglichst zu beschränken. „Lassen Sie uns Weihnachten im kleinen Kreis verbringen, vor allem aus Rücksicht auf die Risikogruppen“, appelliert er. Jetzt gehe es darum, noch etwas durchzuhalten. „Die positiven Nachrichten zur Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen können uns optimistisch fürs kommende Jahr stimmen“, ist er überzeugt.