Wichtiger Schritt zu mehr Hochwasserschutz

Große Nachfrage nach dem Baumberger Landschwein
12. September 2021
Bund fördert Hallenbad-Sanierung mit zwei Millionen Euro
15. September 2021

CDU-Ratsmitglied Klaus Schröer erklärt dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann die Pläne für das Erholungsgebiet Auenpark und den Hochwasserschutz. Foto: Büro Marc Henrichmann

Wichtiger Schritt zu mehr Hochwasserschutz

Henrichmann informiert sich über das Projekt Auenpark Nordwalde

Nordwalde. In Nordwalde gehen die Pläne für mehr Hochwasserschutz voran: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann informierte sich jetzt vor Ort über das Projekt Auenpark. Begleitet wurde er dabei von der Nordwalder CDU, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin Mareike Wissing und der Fraktionsvorsitzende Tobias Elshoff. „Mit technologischem Fortschritt werden wir die gesteckten Klimaziele erreichen“, zeigte sich der Parlamentarier überzeugt. Genauso wichtig sei es aber, sich für die Folgen des Klimawandels vor Ort zu rüsten. Und dazu gehörten auch Starkregenereignisse.

Genau das geschieht im Auenpark, wie Elshoff erläuterte. „Seit dem Hochwasser 2010 haben wir sehr viel getan“, betonte er. Der Auenpark, der mehr als 5.500 Kubikmeter Wasser zurückhalten kann, gehört zu den größeren Maßnahmen. In den ehemaligen Kleingärten entsteht zudem ein Erholungsgebiet. Wie dieses gestaltet werden soll, dazu hatten Bürgerinnen und Bürger eine Fülle von Ideen eingereicht. Als Beispiele nannte CDU-Ratsherr Jürgen Abeler einen Stellplatz für Wohnmobile, einen Bikepark, einen Trimm-Dich-Pfad oder eine Boule-Anlage. Noch in diesem Jahr sollen die Erdarbeiten beginnen.

Wasser macht nicht an Gemeinde-Grenzen Halt. Deshalb wünschte sich Elshoff beim Hochwasserschutz noch mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, zum Beispiel wenn Baugebiete ausgewiesen werden. Den Ansatz zu kooperieren hält Henrichmann für richtig. Der Abgeordnete hat für die Unionsfraktion an einem Positionspapier zum Bevölkerungsschutz mitgewirkt. „Es muss deutlich klarer geregelt werden, wer im Katastrophenfall zuständig und verantwortlich ist“, berichtete er. Anschließend ging es noch zur „CDU-Zukunftsschmiede“, wo Henrichmann für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stand.