Vorzeigekommune in Sachen Glasfaser

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Auf Abstand, aber nicht weniger intensiv sprachen Henrichmann (r.) und Reinke über Themen wie Breitband, Landwirtschaft und Unterstützung durch den Bund. Foto: Büro Marc Henrichmann

Vorzeigekommune in Sachen Glasfaser

Henrichmann sichert Reinke weiterhin Unterstützung in Berlin zu

Altenberge. Auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Gemeinde setzen der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann und Altenberges neuer Bürgermeister Karl Reinke. Der CDU-Parlamentarier sicherte weiterhin seine Unterstützung zu, wenn die Gemeinde oder Initiativen aus der Gemeinde in Berlin Fördermittel beantragen. Zuletzt war dies zum Beispiel für den Breitbandausbau und die Kultur der Fall.

In Sachen Glasfaser sieht Henrichmann Altenberge als „Vorzeigekommune“. Der Bund unterstützte die Versorgung mit schnellem Internet im vergangenen Jahr erneut mit erheblichen Fördermitteln. Der Bundestagsabgeordnete freut sich auch künftig „über einen rechtzeitigen Wink“, wenn die Gemeinde weitere Anträge stellt. „Es zahlt sich aus, dann mal beim Staatssekretär oder beim Minister nachzuhaken“, betonte Henrichmann und versprach,in Berlin weiterhin für Altenberger Anliegen zu werben.

Allerdings sind die Finanzen nur ein Aspekt. Mit Sorge beobachtet der Bürgermeister, dass sich der Ausbau im Außenbereich seitens des Anbieters verzögert. „Verträge müssen eingehalten werden“, so Henrichmann, der gleichzeitig der Versorgung mit Mobilfunk große Bedeutung beimisst. „Das ist ein vorrangiges Projekt für den ländlichen Raum“, erklärte er.

Weiteres Thema bei diesem ersten persönlichen Austausch, der unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln stattfand, waren Landwirtschaft und Naturschutz. Beide waren sich einig, dass Landwirte einbezogen werden müssen, wenn über ihre Arbeit und ihren Grund und Boden diskutiert wird. Henrichmann begrüßte daher Reinkes Aussage, nach Corona Landwirte und Naturschützer an einen gemeinsamen „runden Tisch Biodiversität“ zu bringen.

Jeder Landwirt freut sich, wenn es auf seinem Acker brummt“, weiß Henrichmann aus seinem Wahlkreis um die hohe Bereitschaft der Bauern zur nachhaltigen Bewirtschaftung. Allerdings sieht er willkürliche Eigentumseingriffe und gesetzliche Gängelung kritisch, wogegen „Vertragsnaturschutz regelmäßig sehr gut funktioniert“.