Schloss-Rettung schreitet voran

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Schloss Senden

Über die wechselvolle Geschichte und die Rettung des Schlosses Senden informierte sich Marc Henrichmann (l.) bei Dr. Martina Fleßner und Dr. Franz Waldmann. Foto: Büro Marc Henrichmann

Schloss-Rettung schreitet voran

MdB Henrichmann informiert sich über Zukunftspläne

Senden. Seit drei Jahren ist Schloss Senden auf einem guten Weg: Nach langem Leerstand werden 500 Jahre Baugeschichte zu neuem Leben erweckt, dank eines starken bürgerschaftlichen Engagements. Über den Stand der Restaurierung und das weitere Vorgehen informierte sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann im Gespräch mit Dr. Franz Waldmann, Vorstand der Kulturstiftung Senden, und Dr. Martina Fleßner, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Schloss Senden.

Wir haben klare Vorstellungen hinsichtlich einer denkmalwürdigen und zukunftsweisenden Nutzung“, erklärte Dr. Waldmann. Diesbezügliche Gespräche mit entsprechenden Institutionen werden geführt. Schon jetzt punktet das Denkmal mit Alleinstellungsmerkmalen: „Wir haben hier das einzige Schloss im Münsterland, das per Schiff erreichbar ist, denn der Dortmund-Ems-Kanal liegt direkt vor der Haustür“, erläuterte der Stiftungs-Vorstand.

Henrichmann zeigte sich beeindruckt: „Hier wird Geschichte lebendig“, meinte der CDU-Politiker beim Rundgang durch das Herrenhaus, dessen Räume alte Pracht erahnen lassen. „Gut, dass Schloss Senden bereits heute für alle zugänglich ist“, betonte der Abgeordnete. In regelmäßigen Führungen kann sich jeder Besucher ein Bild vom Fortgang der Restaurierungsarbeiten machen.

Mit ehrenamtlichem Engagement wurde bereits jetzt eine Menge erreicht: Entrümpelungen und Freilegungen im Gebäude lassen die historischen Baustrukturen hervortreten. „Sie zeigen aber auch, wie und wo bei der Wiederherstellung der Bausubstanz angesetzt werden muss“, so Dr. Waldmann. Bereits jetzt konnte dafür eine breite Unterstützung bewegt werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Gemeinde Senden, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und auch der Bund haben das Baudenkmal in ihre Förderung aufgenommen.