Naturerlebnisse an der Stever

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Besuch im schmucken Hofladen: Marc Henrichmann (r.) und CDU-Fraktionschef Christoph Pettrup mit Georg, Maria und Jennifer (v.l.) Schulze-Kökelsum. Foto: Büro Marc Henrichmann

Naturerlebnisse an der Stever

Bürgermeister Sendermann stellt MdB Henrichmann Olfener Pläne vor

Olfen. Noch endet der Weg auf dem ehemaligen Campingplatzgelände an der Füchtelner Mühle im Nirgendwo. Bald wird die Stadt Olfen hier allerdings eine Brücke schlagen auf die andere Seite der Stever. Damit schließt sie eine Lücke des überörtlichen Wegesystems der Steverlandroute. Über die Pläne informierte sich der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann direkt vor Ort bei Bürgermeister Wilhelm Sendermann.

Natur muss für die Menschen erlebbar sein“, ist der CDU-Parlamentarier überzeugt. Wer seine Umwelt hautnah erfährt, sei eher dazu bereit, sie zu schützen. Einen solchen Ansatz verfolgt auch Olfen. Rund 100 Hektar Steveraue sind unberührt, doch kleinere Abschnitte führen Bürger und Touristen ganz nah heran an die vielfältige Landschaft. Dazu gehört auch der geplante Weg, der den Ortskern und das Naturbad über eine neue Brücke an die Füchtelner Mühle anbindet. Rund 370.000 Euro kostet das Projekt, über 245.000 davon werden vom Land NRW gefördert. An dem Standort gab es früher schon mal eine Brücke. Die neue Brücke muss nun aber höher gebaut werden, um sie auch vor extremen Hochwassern zu schützen. „Da muss man langfristig denken“, so der Bürgermeister.

Und es gibt weitere Pläne: Ein Steveraquarium soll Besuchern Fische und Wasserpflanzen der Region näher bringen, ein 3.000 Quadratmeter großer Naturkindergarten entsteht und auch ein kleineres Hotel ist vorgesehen. Von solchen Anziehungspunkten könnte auch Maria Schulze-Kökelsum profitieren, die unweit der Stever ihren Hofladen mit Café betreibt. Hier legte Henrichmann auf seiner Sommertour durch Olfen einen weiteren Stopp ein.

Schon jetzt begrüßt sie im Laden und in ihrem idyllisch gelegenen Café, das sie 2006 eröffnete, immer mehr Radtouristen. „Mit E-Bikes ist eine Tagestour selbst aus Münster kein Problem mehr“, stellte sie fest. Aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland zieht sie weitere Kunden an. Für ein Problem, das dem Abgeordneten in seinem Wahlkreis immer wieder begegnet, hat sie eine eigene Antwort gefunden: „Viel Lob fürs Team“ senke in Zeiten fehlender Fachkräfte die Fluktuation, so dass ihr die gut qualifizierten Servicemitarbeiter lange erhalten bleiben. „Viele Angestellte sind schon seit Jahren bei mir“.

Sackgasse an der Stever: Bürgermeister Sendermann berichtete dem Bundestagsabgeordneten Henrichmann, wie die Strecke demnächst weitergeführt wird. Foto: Büro Marc Henrichmann