Nach der Entscheidung: Henrichmann setzt auf Aufbruch

Über 230 Unternehmen bekommen schnelles Internet
25. März 2021
Fördermittel für 5G im Rettungsdienst sind reserviert
23. April 2021

Armin Laschet beim CDU-Kreisparteitag in Olfen, Oktober 2020.

Nach der Entscheidung: Henrichmann setzt auf Aufbruch

Bundestagsabgeordneter: „Armin Laschet wird es sehr gut machen“

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt / Berlin. CDU und CSU ziehen mit Armin Laschet als Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf. „Ich bin froh, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist. Und es ist eine sehr gute Entscheidung“, betont der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.

Wichtiger noch als der Name des Kandidaten ist für den CDU-Parlamentarier dessen Agenda. „Armin Laschet steht für einen klaren Wertekompass. Er hat ein Modernisierungsjahrzehnt ausgerufen und damit einen Nerv getroffen“, erklärt der CDU-Parlamentarier. Er begrüße, dass sich die Union nun geschlossen hinter einem Kandidaten versammle, der sich inhaltlich deutlich zu einem Aufbruch bekenne: Zu weniger Bürokratie, zur Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie und zu einem neuen Schub für Digitalisierung und Bildung. „Markus Söder hat zugesagt, Armin Laschet zu unterstützen. Das ist das richtige Signal: Wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass die Union nach einer richtungsweisenden Bundestagswahl die bestimmende Kraft in Deutschland bleibt.“

Laschet kann Kanzler“, so Henrichmann. Dass er beharrlich und durchsetzungsstark sei, habe er in den zurückliegenden Wochen bewiesen. Als Ministerpräsident führe er erfolgreich ein großes Bundesland – wie auch Markus Söder. „Wir hatten zwei absolute Top-Bewerber“, erklärt er. Auch deshalb lasse sich die Frage der Kandidatur nicht einfach nebenbei und schnell abräumen.

Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sich beide Bewerber rascher geeinigt hätten. Da haben wir als Union kein gutes Bild abgegeben“, stellt er fest. Die Entscheidung von Montagabend sei beim CDU-Bundesvorstand richtig aufgehoben gewesen. „Der Vorstand repräsentiert die Mitgliederschaft in ihrer gesamten Breite, sein Votum ist eindeutig“, erklärt Henrichmann. Der heimische Abgeordnete ist überzeugt, dass die Diskussion über die Kandidatur der Union im kommenden Wahlkampf nicht schade. „Das war letztlich ein normaler, demokratischer Prozess.“ Die Personal-Frage sei nun geklärt, jetzt gehe es ausschließlich um Inhalte.