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Klare Perspektive stimmt vorsichtig optimistisch

Henrichmann: „Gute Inzidenzwerte in der Region weiter senken“

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt / Berlin. „Die Menschen haben den Lockdown leid“, stellt der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann fest. Der CDU-Innenpolitiker hält deshalb den Fahrplan für Lockerungen, den die Kanzlerin und die Länderchefs beschlossen haben, für sinnvoll und angemessen. Henrichmann begrüßt, dass niedrige Inzidenzwerte weitere regionale Schritte in die Normalität ermöglichen. „Deshalb gilt es, unsere guten Zahlen in den Kreisen Coesfeld und Steinfurt weiter zu senken und auf niedrigem Niveau zu halten“, erklärt er. „Wichtig ist, dass wir den Menschen, den Familien, der Wirtschaft aber auch der Kultur eine klare Perspektive bieten“, lautet sein Fazit des Corona-Gipfels.

Dennoch müssen wir vorsichtig beim Hochfahren des öffentlichen Lebens bleiben“, mahnt der Parlamentarier angesichts der hoch infektiösen Corona-Mutationen. Deswegen hält er den Mechanismus einer „Notbremse“ für notwendig, nach der Beschränkungen bei zu hohen Inzidenzzahlen über 100 wieder in Kraft treten. Was ihn hoffnungsvoll stimmt: „Immer mehr Menschen werden geimpft. Selbst- und Schnelltests werden ebenfalls dazu beitragen, dass wir das Virus nach und nach zurückdrängen“, gibt er sich vorsichtig optimistisch. Auch das disziplinierte Verhalten der Bürgerinnen und Bürger habe bisher sehr geholfen, die Infektionszahlen zu begrenzen.

Voraussetzung für die Beschlüsse von Kanzlerin, Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten ist die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“. Diese werde vom Deutschen Bundestag beschlossen, unterstreicht Henrichmann – erst am Donnerstag (4. März) wurde sie in namentlicher Abstimmung befristet verlängert. „Das Parlament bleibt damit grundsätzlich Herr des Verfahrens“, erklärt er.