„Infektionszahlen müssen weiter runter“

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Quelle: Bundesregierung

Infektionszahlen müssen weiter runter“

Henrichmann zum Lockdown: Menschen brauchen eine Perspektive

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt / Berlin. „Wir müssen das Corona-Virus weiter entschlossen bekämpfen, aber jetzt auch an eine Exitstrategie denken“, betont der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Der CDU-Politiker hält die von der Kanzlerin und den Länderchefs heute (19. Januar) beschlossene Verlängerung des Lockdowns für notwendig. Impfungen sieht er als Schlüssel zur Rückkehr zur Normalität. Noch aber könne nicht jedem ein Impfangebot gemacht werden. „Jetzt Lockerungen für Corona-Geimpfte zu versprechen, ist deshalb völlig verfrüht“, kritisiert er den SPD-Außenminister Maas, „der den fünften Schritt vor dem ersten macht“.

Henrichmann begrüßt, dass Kanzlerin und Ministerpräsidenten in einer Arbeitsgruppe eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie erarbeiten lassen wollen. „Das ist dringend notwendig“, meint er. Viele Menschen stünden mit dem Rücken zur Wand und hätten Existenzängste. „Die aktuell guten Inzidenzzahlen zum Beispiel im Kreis Coesfeld belegen, dass sie sich diszipliniert an Hygieneauflagen und Kontaktbeschränkungen halten“, erklärt er. Ihnen müsse Politik nun eine klare Perspektive bieten – „allerdings müssen die Infektionszahlen weiter runter“. Die mutierte Virusvariante bereitet Henrichmann dabei große Sorgen.

Die Verlängerung des Lockdowns trifft viele Firmen und Beschäftigte“, stellt er fest. Daher sei es ein positives Signal, dass die Überbrückungshilfe verbessert werde. „Jetzt müssen die Hilfen schnell fließen“, fordert Henrichmann in Richtung Finanzminister Olaf Scholz. Richtig sei es, dass der Bund Abschlagszahlungen deutlich anheben und direkt vornehmen wird. „Das haben viele Mittelständler auch hier im Wahlkreis gefordert, dafür haben wir in der Unionsfraktion gekämpft.“