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Bundeskanzlerin Angela Merkel heute (6. Mai 2020) bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Beschlüsse. Screenshot: Bundesregierung

Henrichmann begrüßt „Entscheidungen mit Augenmaß“

CDU-Abgeordneter: Gemeinsame Verantwortung, Corona einzudämmen

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt. Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann unterstützt die Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Länderchefs zur weiteren schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens. „Bund und Länder handeln in der Corona-Krise verantwortungsbewusst und mit Augenmaß“, betont der CDU-Innenpolitiker. Familien, Schulen, Wirtschaft und das Gesundheitswesen bekämen neue Perspektiven. Er warnt aber davor, Einschränkungen auf Kosten des Gesundheitsschutzes zu rasch zu lockern. „Wir sind mitten in der Pandemie. Noch steht das Erreichte auf einem wackligen Fundament.“

Die nun erfolgten Lockerungen seien ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, die sich in den vergangenen Wochen sehr diszipliniert verhalten haben, erklärt der Abgeordnete. „Darin dürfen wir nun nicht nachlassen“: Abstand- und Hygienevorschriften müssten weiter streng beachtet werden, appelliert Henrichmann. „Wir alle stehen gemeinsam in der Verantwortung, die Corona-Pandemie einzudämmen.“

Sinnvoll findet es der Bundestagsabgeordnete, dass die Bundesländer selbst über die schrittweise Öffnung weiterer Bereiche des öffentlichen Lebens entscheiden. „Das ist die Stärke unseres Föderalismus: Die Herausforderungen sind von Bundesland zu Bundesland und sogar von Region zu Region unterschiedlich. Wir brauchen daher diesen Spielraum, um jeweils angemessen darauf reagieren zu können“, erklärt er.

Falls die Infektionsrate in einer Region zu stark ansteige, werden umgehend örtlich begrenzte Beschränkungen vorgenommen. Konkret sieht der Beschluss vor, dass in Städten und Kreisen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage erneut konsequent Beschränkungen eingeführt werden.

Das Vorgehen, in zeitlichem Abstand die Wirkung einzelner Maßnahmen zu prüfen, hält Henrichmann für den richtigen Weg. „Wir müssen die Infektionszahlen im Blick behalten und zur Not auch wieder einen Schritt zurückgehen“, stellt er fest. Bundeskanzlerin Angela Merkel treffe mit ihrer mahnenden und vorsichtigen Haltung in der Diskussion den richtigen Ton, ist er überzeugt. Sie behalte sowohl die Erfordernisse des Gesundheitsschutzes als auch die Bedürfnisse beispielsweise der Wirtschaft im Blick.