Großeinsatz auf vermintem Gelände

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Der Großeinsatz in Treuenbrietzen und die geplante Erweiterung der Feuerwache waren Themen beim Austausch zwischen Norbert Schröer (r.) und Marc Kneuper (l.) von der Feuerwehr mit Marc Henrichmann, Sonja Schemmann und Tobias Elshoff (v.r.). Foto: Büro Marc Henrichmann

Großeinsatz auf vermintem Gelände

Feuerwehr berichtet Henrichmann über geleistete Hilfe in Brandenburg

Nordwalde. Großeinsatz in Treuenbrietzen: Eine Woche lang unterstützten Ende August zwölf Brandschützer aus Nordwalde ihre Kameraden aus der brandenburgischen Partnergemeinde im Kampf gegen einen Waldbrand. Über ihre Erfahrungen berichteten sie jetzt dem heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann. Dabei gaben sie dem CDU-Politiker auch ihre Wünsche in Sachen Digitalfunk mit auf den Weg nach Berlin.

Henrichmann besuchte gemeinsam mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Unions-Fraktionschef Tobias Elshoff die Feuerwache. Dort führten Gemeindebrandmeister Norbert Schröer und Gerätewart Marc Kneuper die Besucher durch das Gebäude, stellten die Technik vor und ließen auch die Erweiterungspläne nicht unerwähnt.

Im Mittelpunkt stand aber der außergewöhnliche Einsatz in Brandenburg. „500 Kilometer Alarmanfahrt hatten wir bislang noch nicht gehabt“, berichteten Schröer und Kneuper. Bevor sie sich auf den Weg machen konnten, mussten allerdings einige bürokratische Hürden überwunden werden, bis zuletzt auch das NRW-Innenministerium sein Einverständnis gab. „Für uns war es eine Verpflichtung, unserer Partnerfeuerwehr zu helfen“, unterstrich Schröer.

Diese Hilfe war in der bedrohlichen Situation auch dringend notwendig. Ob bei der Versorgung mit Löschwasser, Nachlöscharbeiten oder als schnelle Eingreifreserve – die Nordwalder Truppe hatte alle Hände voll zu tun und meisterte den gefährlichen Einsatz auf buchstäblich vermintem Gelände: In den Wäldern liegt noch überall alte Munition verstreut.

Ein Anliegen gaben sie dem Bundestagsabgeordneten noch mit auf den Rückweg in die Hauptstadt: Die digitale Funktechnik bereitete Probleme. So sei die Einwahl mit den Geräten aus NRW in das brandenburgische Netz nicht ohne weiteres möglich gewesen.