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Foto: Bundesregierung

Gipfel sendet wichtige Signale für Familien und Wirtschaft

Henrichmann: Überbrückungshilfe III jetzt zügig auszahlen

Kreis Coesfeld / Kreis Steinfurt. Positiv hat der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann die Ergebnisse des heutigen (10. Februar) Corona-Gipfels aufgenommen. „Ein schnelles Ende des Lockdowns geben die Infektionszahlen und die Zahl der Corona-Toten noch nicht her“, erklärt der CDU-Innenpolitiker. Gerade Familien und Unternehmer warteten aber auf eine Perspektive. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Bund und Länder eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie in Richtung mehr Normalität entwickeln sollen“, meint er.

Gerade für die Wirtschaft komme es bis dahin aber auf schnelle Hilfen an. Hier brachte der Tag ein weiteres Ergebnis: Während sich die Kanzlerin mit den Länderchefs beriet, schaltete das Bundeswirtschaftsministerium die Antragsseite für die Überbrückungshilfe III frei. „Jetzt müssen diese Mittel aber auch zügig ausgezahlt werden.“

Viele Unternehmer aus dem Münsterland berichten dem Abgeordneten, dass sie mit dem Rücken zur Wand stehen. „Bei vielen ist die Geduld am Ende“, erklärt Henrichmann. Fünf Milliarden Euro an Hilfen wurden mittlerweile aber an die Betriebe ausgezahlt. Bei der Überbrückungshilfe III sollen die Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro je Monat innerhalb weniger Tage auf dem Konto sein. „Geld, dass viele dringend benötigen, um ihre Existenz und Arbeitsplätze zu sichern.“ Dann liege es an den Ländern, über die Anträge endgültig zu entscheiden.

Auch Familien stoßen oftmals an die Grenze ihrer Belastbarkeit. „Schulen und Kitas müssen als erstes wieder geöffnet werden sollen“, meint der Bundestagsabgeordnete. Er hält es für konsequent, dass dann auch Erzieherinnen und Grundschullehrer bei den Impfungen vorgezogen werden sollen. Obwohl er sich grundsätzlich bundeseinheitliche Regelungen wünscht, sei es richtig, darüber die Länder entscheiden zu lassen. „Dafür sind die Infektionszahlen von Region zu Region zu unterschiedlich.“