Dürrehilfen des Bundes positiv aufgenommen

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Über die Dürrehilfen sprach Marc Henrichmann (3.v.r.) mit Raphael van der Poel, Bürgermeister Sebastian Täger, Franz-Josef Lintel-Höping, Michael Uckelmann und Bernd Aundrup (v.l.). Foto: Büro Marc Henrichmann

Dürrehilfen des Bundes positiv aufgenommen

MdB Henrichmann besucht Hof Lintel-Höping in Senden

Senden. Die große Dürre ist für die Landwirte trotz der Regenfälle noch nicht vorüber. Dennoch gilt es nun, die Folgen zu bewältigen. Durchweg positiv bewerteten Landwirte und Vertreter des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes die vom Bund beschlossenen Hilfen von 340 Millionen Euro. Auf dem Hof Lintel-Höping in Senden tauschten sie sich mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann aus.

Der CDU-Politiker betonte, dass die Ausgangslagen in Deutschland unterschiedlich seien. „Deshalb ist es gut, dass die Mittel nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden“, begrüßte er die vorgesehenen Einzelfallprüfungen. In Senden werde wohl niemand die Hilfen in Anspruch nehmen, meinte Franz-Josef Lintel-Höping. Als „noch erträglich“ bezeichnete er die Ernteergebnisse.

Sendens Ortslandwirt Bernd Aundrup wünschte sich darüber hinaus Möglichkeiten für die Betriebe, für künftige Ausnahmesituationen steuerbegünstigt Rücklagen bilden zu können. An dem Gespräch beteiligt waren zudem Bürgermeister Sebastian Täger, Raphael van der Poel, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, Michael Uckelmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, und Günter Mondwurf, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes.

Beim Rundgang über den Hof stellte Franz-Josef Lintel-Höping vor, wie sein Betrieb eine schonende Bodenbearbeitung praktiziert. Dabei verzichtet er darauf, seine Äcker mit schwerem Gerät zu tief zu lockern. „Das stört das Leben im Boden, erhöht die Erosionsgefahr und erfordert einen hohen Diesel-Einsatz“, erklärte er. Stattdessen setzt der Sendener Landwirt auf einen gezielten und sparsamen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. „Dies ist einer der Bausteine, um Böden gesund zu halten“, zeigte sich Lintel-Höping überzeugt. Vor allem Mikroorganismen und Bodenlebewesen würden so geschont.