Die nächste Reise ist schon geplant

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Von den offenen und interessierten Amerikanern schwärmte Sarina Hohmann im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann. Foto: Büro Marc Henrichmann

Die nächste Reise ist schon geplant

Sarina Hohmann war mit Bundestags-Programm ein Jahr in den USA

Olfen. „Eine ganz tolle Erfahrung“ war ihre Zeit in den USA: Mit einem Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) lebte Sarina Hohmann ein Jahr in Bloomfield im Bundesstaat New York. Jetzt ist die junge Olfenerin zurückgekehrt und erzählte dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann von ihren Erlebnissen. Der Alltag, die Schule und die Politik: Vieles ist anders in Amerika. Das Thema Trump hat sie dort übrigens lieber nicht angesprochen. „Das führte nur zu Diskussionen“ – Kritiker und Befürworter des Präsidenten hätten sich die Waage gehalten, berichtete sie dem CDU-Politiker.

Das PPP ist eine großartige Möglichkeit, Auslandserfahrungen in Amerika zu sammeln“, unterstrich Henrichmann. Nach wie vor seien die USA Deutschlands wichtigster internationaler Partner. Der Deutsche Bundestag vergibt seit 1983 Stipendien für ein Austauschjahr an Schülerinnen und Schüler sowie an junge Berufstätige. Sarina Hohmann, die das Gymnasium in Selm besucht, bewarb sich mit Erfolg. Und sie kam begeistert zurück. „Die nächste Reise ist schon für den kommenden Sommer geplant“, erzählte sie.

Ein Grund für dieses Begeisterung seien die vielen netten Menschen. Als „sehr offen und sehr interessiert“ erlebte sie die Amerikaner. „Ich habe richtig gute Freunde gefunden“, betonte Sarina. Bei ihrer Gastfamilie, die eine Pferdefarm besitzt, packte sie mit an, sofern es die Zeit zuließ. Denn Schule war von morgens acht bis abends acht, am Wochenende standen auch noch Sportwettkämpfe an.

Überhaupt wurde Sport groß geschrieben. Sarina spielte Softball, „das ist Baseball für Mädchen“, und nahm am „Cross Country“ teil – einem täglichen Fünf-Kilometer-Geländeläufen. Im Winter lernte sie Skifahren und spielte in einem Musical mit. Eine Woche verbrachte sie zudem in Washington. „Dort habe ich viel über amerikanische Politik gelernt“, berichtete sie. Langweilig wurde es jedenfalls nicht. Vermisst hat sie allenfalls das deutsche Schulsystem. „In den meisten Fächern habe ich nicht viel Neues gelernt“, Klausuren seien meist nur Tests zum Ankreuzen gewesen.

Wieder zurück in Deutschland engagiert sie sich ehrenamtlich bei AFS, der Organisation, die den Austausch organisiert: „Es macht Spaß, meine Erfahrungen weiterzugeben“. Wer selbst einmal über den großen Teich fliegen möchte: Ab Mai sind wieder Bewerbungen möglich: https://www.bundestag.de/ppp.