Bund fördert weitere Fahrrad-Stellplätze am Bahnhof

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Gute Nachrichten aus Berlin: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann, Bürgermeister Thomas Stohldreier mit dem Förderbescheid und Jan Rohlmann (v.l.) vom Tiefbauamt freuen sich darüber, dass der Bund die Erweiterung der Fahrradstellplätze fördert. Foto: Büro Marc Henrichmann

Bund fördert weitere Fahrrad-Stellplätze am Bahnhof

Henrichmann sichert Unterstützung bei Förderprogrammen zu

Ascheberg. Die Gemeinde Ascheberg erhält über 57.000 Euro Bundesmittel, um ihre Fahrradabstellanlage am Bahnhof zu erweitern. Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann freute sich vor Ort über den positiven Bescheid und sicherte Bürgermeister Thomas Stohldreier weiter seine Unterstützung zu, wenn die Gemeinde Fördertöpfe in Berlin anzapfen möchte. „Persönlich im Ministerium auf gute Projekte hinzuweisen, wirkt oft Wunder“, erklärte der CDU-Politiker.

An der Abstellanlage am Bahnhof ergab sich beim Besuch des Parlamentariers ein seltenes Bild: Einige Leezen-Stellplätze waren frei geblieben. „Wegen Corona sind derzeit weniger Pendler unterwegs, so dass die Fahrrad-Stellplätze nicht ausgelastet sind“, erklärte Stohldreier. Im regulären Betrieb würden die 100 Plätze im gesicherten Bereich jedoch stark nachgefragt, sie seien sogar überbucht – ein Zustand, den der Bürgermeister auch für die Zeit nach dem Lockdown wieder erwartet.

Deshalb soll eine zweite Etage neu eingezogen werden, um weitere 50 Abstellmöglichkeiten zu schaffen. „Die Bahnpendler schätzen es sehr, dass die Fahrradstellplätze abschließbar sind“, berichtete der Bürgermeister. Darüber hinaus wird die Zahl der frei zugänglichen Stellplätze von bisher 50 auf 100 verdoppelt, so dass diese unter anderem noch stärker von Touristen genutzt werden können. Der Bundeszuschuss deckt 70 Prozent der Gesamtkosten.

Nicht nur für ihren Bahnhof nutzt die Gemeinde Fördermittel aus Berlin und Düsseldorf. Auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung oder die Digitalisierung der Schulen schreitet mit Unterstützung des Bundes voran. „Die Geräte sind schnell gekommen, die Lehrer werden nun geschult“, erklärte Stohldreier

In der Praxis sorgen immer wieder Datenschutz-Vorgaben für Verunsicherung. Den Ärger darüber kann Henrichmann, der Berichterstatter seiner Fraktion für das Thema ist, gut nachvollziehen. „Datenschutz muss praxisnaher ausgelegt werden“, unterstrich der Abgeordnete. Die Datenschutzbehörden könnten hier helfen, kämen ihrer Beratungsaufgabe aber kaum nach. „Sie sagen lieber, was nicht geht, als Möglichkeiten aufzuzeigen“, stellte Henrichmann fest.