„Außendienst des Rathauses“ sorgt für mehr Sicherheit

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Wie der kommunale Ordnungsdienst Olfen für Sicherheit im öffentlichen Raum sorgt, darüber informierte sich Marc Henrichmann (2.v.l.) bei Bürgermeister Wilhelm Sendermann, Ordnungsamts-Mitarbeiter Andreas Schmidt und Fachbereichsleiter Thorsten Cornels (v.l.). Foto: Büro Marc Henrichmann

„Außendienst des Rathauses“ sorgt für mehr Sicherheit

Henrichmann informiert sich über Arbeit des kommunalen Ordnungsdienstes

Olfen. Präsenz zeigen auch außerhalb üblicher Dienstzeiten und den Bürgerinnen und Bürgern ein Gefühl der Sicherheit vermitteln: Mit diesen Zielen tritt der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Olfen an. Mit Erfolg, wie der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann von Bürgermeister Wilhelm Sendermann und Verwaltungsmitarbeitern erfuhr. Der CDU-Innenpolitiker beschäftigt sich in Berlin wie auch in seinem Wahlkreis intensiv mit dem Thema Sicherheit. Ihm ging es um die Erfahrungen vor Ort, aber auch um ein Zeichen der Unterstützung in Zeiten, in denen Übergriffe und Beleidigungen gegen Hilfskräfte und Beschäftigte aus Behörden zunehmen.

Davon allerdings ist in Olfen nicht allzu viel zu spüren. „Die Kräfte des Ordnungsamtes repräsentieren die Stadt, sie reagieren gelassen und sind immer ansprechbar“, betonte Sendermann. Und zwar nicht nur in Fragen von Leinenpflicht, Falschparken und Sperrstunden: „Die Bürger kommen auch auf uns zu, wenn es nicht direkt um Sicherheit geht“, berichtete Andreas Schmidt vom kommunalen Ordnungsdienst. Wenn sie nicht unmittelbar weiterhelfen können, vermitteln sie an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung weiter.

Das Konzept dieses „Außendienstes des Rathauses“, der rund um die Uhr im Dienst ist, überzeugte Henrichmann. Der Abgeordnete erkundigte sich auch nach der Zusammenarbeit mit der Polizei. Die sei „zu 100 Prozent sehr gut“, versicherte Schmidt. Die „gelebte Ordnungspartnerschaft“, so Sendermann, sorge dafür, dass die Beamten der Wache Lüdinghausen dank der Unterstützung durch den Ordnungsdienst nicht für jede Ruhestörung ausrücken müssten.

Dass sich Präsenz vor Ort, kombiniert mit Videoüberwachung, lohnt, präsentierten Sendermann, Schmidt und Fachbereichsleiter Thorsten Cornels dem Parlamentarier auf dem Gelände der Wieschhofschule und an der Skaterbahn: Keine Spuren von Vandalismus, Graffiti oder Müll fanden sich dort. Obwohl die Videokameras nur zu bestimmten Zeiten aufnehmen und diese Aufnahmen nach einer kurzen Frist wieder gelöscht werden, gab es laut Sendermann auch Skepsis.

Als Berichterstatter für Datenschutz in seiner Fraktion weiß Henrichmann, wie sensibel das Thema ist. „Wir müssen den Datenschutz in jedem Fall sicherstellen“, betonte er deshalb. „Eine zu strenge Auslegung kann aber sinnvolle Projekte für mehr Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verhindern“, wünschte sich der CDU-Abgeordnete Pragmatismus und Augenmaß.