Abgeordneter blickt in viele leuchtende Augen

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Auf begeisterte Kinder und engagierte Betreuer traf der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann bei seinem Besuch der Gäste aus Weißrussland. Foto: Büro Marc Henrichmann

Abgeordneter blickt in viele leuchtende Augen

Marc Henrichmann besucht Kinder aus Weißrussland in Coesfeld

Coesfeld. Zum 27. Mal verbringen Mädchen und Jungen aus Weißrussland ihre Ferien bei der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld. Bei seinem Besuch in der Sirksfelder Schule, wo die Gäste einen Großteil der vier Wochen untergebracht sind, blickte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann in „viele leuchtende Augen“, wie der CDU-Politiker feststellte – sowohl bei den 34 Kindern als auch bei den sieben mitgereisten Begleitern und den deutschen Betreuern.

Der Grund liegt auf der Hand: Einige der Betreuer waren schon als Kinder in Coesfeld, über die vielen Jahre sind unzählige Kontakte und Freundschaften entstanden. Sogar eine weißrussisch-deutsche Hochzeit wurde bereits gefeiert.

Grundidee war immer, die Folgen der Reaktorkatastrophe zu lindern und für humanitäre Hilfe zu sorgen“, erläuterte Thomas Bücking von der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld. Zum Ferienprogramm gehören deshalb neben Ausflügen und Spielen auch Gratis-Untersuchungen bei Zahnärzten in Coesfeld und Umgebung. Auch die Kleiderkammer in der Sirksfelder Schule ist gut gefüllt, so dass die Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 16 Jahren am Ende der Reise neue Pullis, T-Shirts, Hosen und mehr mit in die Heimat nehmen können.

Ein wichtiges Anliegen der Erholungs- und Begegnungsfreizeit sei es laut Bücking aber auch, die Völkerfreundschaft zu fördern. Dieser Aspekt war auch Henrichmann sehr wichtig. „Mit ihrem Engagement bauen Sie Brücken, die Begegnungen und Freundschaften ermöglichen“, zollte der Abgeordnete den engagierten ehrenamtlichen Helfern große Anerkennung.