Von Ortskernsanierung bis Glasfaserversorgung

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Von Glasfaser und Integration bis hin zur Ortskernsanierung reichte das Spektrum beim Austausch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann (r.) und Bürgermeister Jochen Paus. Foto: Büro Marc Henrichmann

Von Ortskernsanierung bis Glasfaserversorgung

MdB Henrichmann und Bürgermeister Paus tauschen sich aus

Altenberge. Um die Sanierung des Ortskerns und die Schulpolitik, die Integration der Flüchtlinge und die Glasfaserversorgung im Außenbereich ging es beim Antrittsbesuch des Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann bei Bürgermeister Jochen Paus. „Glasfaser ist der Standard“, unterstrich Henrichmann, dass die Große Koalition jene technische Lösung mit zehn Milliarden Euro unterstützt, die Vectoring oder Richtfunk deutlich überlegen sei. Altenberge hat sich die Zuwendung des Bundes bereits gesichert.

Gut gelungen ist die Integration der Flüchtlinge in der Gemeinde, auch dank des Ehrenamtes. „Nahezu jede der 54 Flüchtlingsfamilien hat einen eigenen Paten“, berichtete Paus. Er begrüßte das Vorhaben der Großen Koalition, Flüchtlinge künftig erst auf Städte und Gemeinden zu verteilen, wenn deren Status klar sei. Dazu sollen die AnKER-Zentren gebildet werden, in denen Ankunft, die Entscheidung sowie die Verteilung auf die Kommunen oder die Rückführung gebündelt werden, erläuterte Henrichmann. „Wir passen auf, dass die Kommunen nicht überfordert werden“, betonte der Abgeordnete.

Als Mitglied des Innenausschusses des Deutschen Bundestags befasst er sich mit dem Thema politische Bildung. Eine reizvolle Aufgabe, wie er betonte, denn „die Jugend ist interessiert an Politik“. Mit ihr im Gespräch zu bleiben, helfe, Lust auf politisches Engagement zu wecken.

Über die anstehenden Zukunftsentscheidungen vor Ort berichtete der Bürgermeister. Die Sicherung von Mitteln zur Städtebauförderung für den Ortskern und auch die künftige Grundschullandschaft beschäftigen die Gemeinde aktuell. „Es bleibt spannend“, meinte Paus und blickte optimistisch nach vorn: „Altenberge hat auch in Zukunft Gestaltungsspielräume“.