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Viel Bewegungsfreiheit haben die Schweine bereits jetzt in den Ställen auf dem Hof von Georg Silkenbömer, der zusätzliche Erweiterungen plant. Foto: Büro Marc Henrichmann

Tierwohl, Naturschutz und Gastronomie im Fokus

Bundestagsabgeordneter Henrichmann auf Sommertour in Ascheberg

Ascheberg. Landwirtschaft, Gastronomie und Naturschutz waren drei Themen bei der Sommertour des Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann durch Ascheberg. Begleitet wurde er vom CDU-Bürgermeisterkandidaten Thomas Stohldreier.

Erste Station war der Hof Silkenbömer. Kreislandwirt Georg Silkenbömer stellte seinen Betrieb und seine Pläne vor. Neben Henrichmann und Stohldreier ließen sich auch Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Maximilian Sandhowe sowie die Kreistagskandidaten Angelika Selhorst und Ludger Wobbe durch die Ställe führen.

Unter anderem für noch mehr Tierwohl sollen diese erweitert werden. „Dafür müssen aber auch Möglichkeiten im Bau- und Emissionsrecht geschaffen werden“, sprach er die komplizierten Verfahren an. Henrichmann sah in Investitionen, wie auf dem Hof Silkenbömer geplant, wichtige Signale für die Zukunft der Betriebe: „Es muss auch weiterhin Landwirtschaft in Deutschland geben“.

Die beiden CDU-Ratskandidaten Rainer Haake und Benjamin Lindpere hatten den Bundestagsabgeordneten nach Davensberg eingeladen, wo sie ihm die Schwierigkeiten bei der Pflege der Deipenwiese erläuterten. Stohldreier stellte das „lohnenswerte Projekt für Natur und Umwelt“ vor. Benjamin Lindpere erläuterte, dass die Deipenwiese aber auch zum Ärger der Anwohner seinen Auencharakter verliere. Immer mehr Bäume wachsen dort, Lebensraum für Insekten und die Funktion als Regenrückhaltebecken gehen verloren. Dies habe die CDU auch der Bezirksregierung als zuständiger Stelle deutlich gemacht. Thomas Stohldreier als Verwaltungsfachmann versprach, den Förderbescheid genau zu prüfen, um mögliche Verbesserungsmaßnahmen anzugehen.

Die Coronakrise war Thema beim Besuch des Gasthauses Eickholt. Inhaber Franz-Josef Schütte sorgte sich darum, dass die zulässige Personenzahl für Veranstaltungen begrenzt werden könnte. „Einen kompletten Lockdown darf es nicht mehr geben“, erwartete Henrichmann allenfalls lokal begrenzte Einschränkungen bei steigenden Infektionszahlen. Er setzt darauf, dass mögliche Infektionsketten rückverfolgbar bleiben.

Trotz Corona stellt Schütte in Ascheberg einiges auf die Beine. Vor dem Jagdschlösschen lässt der Gastronom den Bürgersteig erweitern, um dort Tische und Bänke aufzustellen. Unbürokratisch hat Stohldreier als Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales das Vorhaben genehmigt „Das wird unseren Ort beleben“, freute sich Stohldreier, der auf dem Markt gemeinsam mit Henrichmann und Ratskandidatin Maria Schulte-Loh noch Gespräche mit Bürgern führte.

Statt einer Aue breiten sich Bäume an der Deipen Wiese aus. Marc Henrichmann (3.v.l.) informierte sich bei Ludger Wobbe, Benjamin Lindpere, Rainer Haake, Maximilian Sandhowe und Thomas Stohldreier (v.l.) über den Zustand des Geländes am Emmerbach. Foto: Büro Marc Henrichmann