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Kreisbrandmeister Christoph Nolte demonstrierte dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (v.l.) die moderne Technik in der neuen mobilen Kreisleitstelle. Foto: Büro Marc Henrichmann

Probealarm rückt Thema Sicherheit nach vorn

Henrichmann und Nolte einig: „Warntag ein wichtiges Instrument“

Kreis Coesfeld. Punkt elf Uhr am Donnerstag ist es soweit: Sirenen heulen, Apps alarmieren und auch im Fernsehen, im Radio und in sozialen Medien laufen Meldungen. „Kein Grund zur Beunruhigung“, betont der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Morgen, am 10. September, ist Warntag in ganz Deutschland. Wie der Kreis Coesfeld auf diesem Wege das Thema Sicherheit stärker ins Bewusstsein rückt, darüber unterhielt sich der CDU-Innenpolitiker mit Kreisbrandmeister Christoph Nolte.

Ort des Gesprächs war das neue Fahrzeug für die Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr. Gemeinsam mit Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr ließ er sich zunächst die moderne technische Ausstattung der mobilen Leitstelle zeigen. Die kommt dann zum Einsatz, wenn eben nicht nur Probealarm ausgelöst wird wie am Warntag: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schickt den Probealarm am Donnerstag an Behörden, Organisationen, Medien, Internetdienste und App-Betreiber. Diese Multiplikatoren leiten die Probewarnung an die Bürgerinnen und Bürger weiter, und zwar über Radio, Fernsehen, soziale Medien oder die Warn-App Nina.

Auch die Sirenen werden aufheulen. Von denen sind im Kreis Coesfeld immer mehr digital: „Das Netz befindet sich im Aufbau“, berichtete Nolte. Für ihn ist der Warntag ein wichtiges Instrument: „Die Bevölkerung muss wissen, wie sie im Notfall gewarnt wird und wie sie sich schützen kann“. Und daran wird sie künftig jeden zweiten Donnerstag im September erinnert.