News-Archiv 2019

NEWS-ARCHIV 2019

Bundesministerium fördert 5G im Rettungsdienst

Mit 100.000 Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Projekt „5G im Rettungseinsatz“ des Kreises Coesfeld. Heute Nachmittag überreichte Bundesminister Andreas Scheuer den Förderbescheid unserem Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Ein höchst innovatives Projekt, für das ich mich in persönlichen Gesprächen im Ministerium stark gemacht habe, hat damit den Zuschlag bekommen.

Mit dem Förderbetrag finanziert der Kreis eine Machbarkeitsstudie, inwieweit der Einsatz von Kommunikation in Echtzeit im Rettungsdienst möglich ist. Ziele sind die Verbesserung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Implementierung von 5G als Wirtschaftsfaktor. Minister Scheuer von der CSU wird den Förderbescheid am Donnerstag in Berlin überreichen.
(19. Dezember 2019)

Wertvolle Infos für Vereine

Das Ehrenamt zu unterstützen, ist ein wichtiges Anliegen der Politik – aber auch die Westfalen-Initiative und die FreiwilligenAgentur Münster machen sich hier stark. Und das ganz praktisch: Sie bieten kostenlose Workshops für Themen an, die gerade Vereinen unter den Nägeln brennen.

Die wichtigsten rechtlichen Vorgaben von der Vereinsgründung über den Inhalt der Satzung bis hin zu den Pflichten des Vorstands (Samstag, 18. Januar) gehören sicherlich dazu. Weitere Themen sind das Gemeinnützigkeitsrecht im Steuerrecht (13. Februar), die Buchführung in gemeinnützigen Organisationen (Samstag, 14. März) und die Öffentlichkeitsarbeit (2. April).

Mehr erfahren Sie auf der Homepage der FreiwilligenAgentur.
(18. Dezember 2019)

Waffenrecht: Mehr Sicherheit
in Deutschland

Zum Thema Waffenrecht habe ich meinem Fraktionskollegen Christoph de Vries aus Hamburg ein kurzes Interview gegeben. Wir wollen mehr Sicherheit in Deutschland. Kriminelle und Extremisten dürfen nicht in den Besitz von Waffen kommen. Wir schulden den Menschen aber auch, dass wir erklären, warum Regelungen mehr Sicherheit bieten.

Voraussichtlich vor Weihnachten wollen wir im Bundestag ein ausgewogenes und kluges Gesetz verabschieden. Die kluge Balance zwischen Sicherheit und persönlicher Freiheit ist das Ziel. Unzählige Gespräche mit Sicherheitsbehörden, Medien, Kollegen, Sportschützen, Jägern und betroffenen Verbänden sind der Weg.
(26. November 2019)

Üble Attacke auf Vereinswesen und Ehrenamt

Zu Plänen, das Gemeinnützigkeitsrecht zu ändern, habe ich heute gegenüber der BILD folgendes Statement abgegeben:

Der Vorstoß von Bundesfinanzminister Scholz ist eine üble Attacke auf Vereinswesen und Ehrenamt. Ob Schützenbruderschaft, Frauenfußballclub oder Landfrauenverband: Unsere Vereine wissen selbst am besten, wie sie sich organisieren wollen. Und natürlich sind sie gemeinnützig. Was manche basisferne Akteure unter dem Deckmantel vermeintlicher Diskriminierung mittlerweile regeln wollen, macht mich fassungslos.
(10. November 2019)


Schmitz Cargobull in Berlin

Über Besuch aus dem Wahlkreis freue ich mich immer - gerade wegen der immer interessanten Gespräche. Diesmal waren Mitarbeiter von Schmitz Cargobull aus Altenberge zu Gast in Berlin. Keine Besichtigung des Bundestags wäre komplett ohne den Abstecher zur Reichstagskuppel.
(18. November 2019)

30 Jahre Mauerfall:
Ein bewegender Festakt

30 Jahre Mauerfall: Zu diesem Ereignis haben wir heute im Stift Tilbeck einen sehr emotionalen Festakt mit bewegenden Zeitzeugenberichten gefeiert. Wie viel Mut die friedliche Revolution angesichts einer Staatsmacht erforderte, die willkürlich Menschen verschwinden ließ, schilderte zutiefst eindrucksvoll Antje Leushacke-Berning.

Sie erzählte, wie sehr es sie heute erzürnt, wenn Rechtsextreme den Begriff „Wende“ und den Ruf „Wir sind ein Volk“ für ihre Zwecke missbrauchen. Das ist einer der Impulse, die von der Feierstunde ausgingen: Den Optimismus und den Zusammenhalt von damals brauchen wir heute mehr denn je. Lassen Sie uns das Verbindende suchen! Dazu braucht es gerade jetzt die CDU als Volkspartei – und keine Zusammenarbeit mit denen, die weiter dem Kommunismus oder dem Nationalismus anhängen.

Im Namen der Kreis-CDU gilt auch mein herzlicher Dank an Alois Bosman und Werner Jostmeier, die den deutsch-deutschen Alltag und jene historischen Tage im November wieder lebendig werden ließen, an den Moderator Christoph Davids und an das Jugendorchester Havixbeck.
(9. November 2019)

Landwirtschaft mit Zukunft

Wir als Union wollen eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft mit Zukunft. Warum haben wir im Bundestag einen Antrag der FDP mit diesem Titel abgelehnt? Weil dieser Antrag unkonkret, überholt und unzutreffend formuliert war. Für Schaufensterpolitik und Effekthascherei sind wir nicht zu haben. Unsere Bäuerinnen und Bauern haben Besseres verdient.

Eine ausführliche Stellungnahme zum FDP-Antrag finden Sie an dieser Stelle. Die Unionsfraktion hat mit einem Positionspapier Unsere Kulturlandschaft - Grundlage für ein vielfältiges und reiches Leben deutlich Stellung bezogen. Der Agrarausschuss der NRW-CDU hat ebenfalls ein Zehn-Punkte-Programm für unsere Landwirtschaft verabschiedet.
(28. Oktober 2019)

Bundestag und Kanzleramt
auf dem Programm

Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft waren ebenso mit dabei wie die Frauen-Union der Kreis-CDU, die Rosendahler Heimatvereine oder die Initiative Berkelspaziergang: 49 Ehrenamtliche hatten sich auf meine Einladung auf den Weg nach Berlin gemacht.

Das vom Bundespresseamt hatte dazu ein volles Programm mit vielen Höhepunkten vorbereitet. Der Plenarsaal des Bundestags, die Kuppel des Reichstagsgebäudes, ein Informationsgespräch im Verteidigungsministerium, eine Führung durchs Konrad-Adenauer-Haus und ein Blick ins Bundeskanzleramt gehörten dazu.

Die Teilnehmer der politischen Bildungsfahrt erlebten aber auch die Stadt Berlin und tauchten tief in die deutsch-deutsche Geschichte ein. Besonders beeindruckte sie Führungen durch das Stasi-Unterlagenarchiv und das Schloss Cecilienhof: Hier schrieben die Alliierten des Zweiten Weltkriegs mit dem Potsdamer Abkommen Weltgeschichte.
(4. November 2019)

Marienschüler in Berlin

Für die Schülerinnen und Schüler der Marienschule Dülmen, die sich für den Schwerpunkt Sozialwissenschaften entschieden haben, ist Berlin ganz besonders eine Reise wert. In der Hauptstadt erlebte die aktuelle Abschlussklasse einige der bisherigen Unterrichtsinhalte in der Praxis. Gern habe ich Einblicke in die politische Arbeit in Berlin gegeben. Danke für die interessante Diskussion!
(15. September 2019)

Spurensuche in
Zeiten des Umbruchs

Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Trotz Einheit: Wir brauchen mehr Austausch zwischen West und Ost, aber auch zwischen den Generationen. Dazu trägt der Bund mit dem Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ bei. Bis 1. März 2020 können sich Jugendliche aus ganz Deutschland auf Spurensuche begeben. Geschichten aus Familien oder aus dem Wohnort, Begegnungen mit Menschen aus dem anderen Landesteil und eigene Erfahrungen mit den Veränderungen seit der Wende sind gefragt. Auf der Umbruchszeiten-Homepage finden interessierte Jugendliche und Projektbegleiter alle notwendigen Infos.
(14. Oktober 2019)

Faire Textilien mit
„grünem Knopf“

Faire Lieferketten sind möglich, auch in einer globalisierten Welt, auch in den Textilfabriken der Entwicklungs- und Schwellenländer. Das beweist der Grüne Knopf des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mehr als 50 Textilunternehmen machen mit: Sie tragen auf ihren Produkten das staatliche Siegel für sozial und ökologisch nachhaltig hergestellte Textilien. Gut sichtbar hilft der „Grüne Knopf“ auch Ihnen, sich für bessere Arbeits- und Umweltbedingungen in den Herstellerländern einzusetzen. Eine sinnvolle Initiative, denn eine Katastrophe wie 2013 in Bangladesch darf sich nicht wiederholen!
(14. Oktober 2019)

Extremisten dürfen sich im Netz keine Sekunde sicher fühlen

Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz warnen vor einer wachsenden gewaltbereiten rechten Szene. Gewalt- und Propagandadelikte nehmen zu. Gegenüber der BILD habe ich in der heutigen Ausgabe (16. Oktober 2019) deutlich gemacht:

Extremisten von rechts und links, Straftäter und Islamisten dürfen sich auch im Netz nicht eine Sekunde sicher fühlen. Dafür müssen unsere Sicherheitsbehörden auf der Höhe der Zeit sein. „Analoge“ Waffenrechtsdebatten, die nur rechtstreue Sportschützen und Jäger treffen, wirken wie aus der Zeit gefallen, wenn Attentäter wie in Halle Waffen und Waffenteile nach Ansporn und Anleitung aus dem Netz selber bauen. Und auch den Sumpf von Kinderschändern und Pädophilen müssen wir endlich austrocknen. Mit einer digitalen Schleierfahndung und einem Datenschutz, der keine Rücksicht auf Kriminelle nimmt. Polizei und Sicherheitsbehörden müssen Recht und Gesetz konsequent durchsetzen können, immer und überall.

Auch andere Medien, darunter die Welt und der Stern, haben das Statement aufgegriffen.
(16. Oktober 2019)

Forschergeist an Kitas

„Wie baut man eine Rakete?“ – „Wie macht die Biene Honig?“ – „Was passiert mit unserem Müll?“. Diese Fragen von Kita-Kindern gaben vor zwei Jahren den Anstoß für herausragende Projekte, die beim „Forschergeist 2018“ ausgezeichnet wurden. Ab sofort und bis zum 31. Januar 2020 können sich Kitas für die neue Runde bewerben.

Die Stiftung Haus der kleinen Forscher und die Deutsche Telekom-Stiftung wollen herausragende Beispiele für eine qualitativ hochwertige frühe Bildung sichtbar machen. Dazu können sich Erzieherinnen und Erzieher mit Projektarbeiten bewerben, in denen sie gemeinsam mit Kindern deren Fragen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erforscht haben.

Die 16 Landessieger erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro. Aus dieser Vorauswahl werden nochmals fünf Bundessieger gekürt, die zusätzlich 3.000 Euro bekommen. Mehr Infos auf der Forschergeist-Webseite.
(15. September 2019)

Wie Demokratie funktioniert

Der Deutsche Bundestag gilt als Herz der Demokratie. Doch was bedeutet das konkret? Wie entstehen Gesetze? Wie kontrolliert das Parlament die Regierung oder wie können sich Bürger mit ihren Anliegen an die Abgeordneten wenden? Antworten auf diese und mehr Fragen gab die Wanderausstellung des Bundestags. im Leohaus in Olfen.

Die Ausstellung vermittelte anschaulich Aufgaben und Arbeitsweise des Bundestags. 21 Schautafeln informierten zum Beispiel darüber, wie die Kanzlerin oder der Kanzler gewählt wird, wie Gesetzgebung funktioniert und was eigentlich ein Hammelsprung ist. Besucher erfuhren Wissenswertes über das Parlament, seine Geschichte und die Abgeordneten. Über einen Multitouchtisch und ein Computerterminal waren Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Bundestags abrufbar. Zwei Bundestags-Experten begleiteten die vor Ort die Ausstellung und hielten jede Menge Material bereit.

Danke an Bürgermeister Wilhelm Sendermann und Franz Pohlmann von der Bürgerstiftung, dass wir das Leohaus nutzen durften!
(8. Juli 2019)

"Starkes Ehrenamt" - große Resonanz auf Aktion

Ob in Sport- oder Schützenverein, der freiwilligen Feuerwehr oder kirchlichen Gruppen: Das Ehrenamt macht uns so stark. Aus vielen Gesprächen im Wahlkreis weiß ich aber, dass sich mancher im Verein oder Verband ausgebremst fühlt - durch zu viel Bürokratie, Datenschutzvorgaben oder Dokumentationspflichten.

Im Vorfeld der Woche des Ehrenamts vom 13. bis 22. September wollte ich deshalb wissen: Wo drückt der Schuh? Wie kann Politik unterstützen? Welche Ideen haben Sie? Bis zum 2. September konnten Vorschläge eingereicht werden, und viele Vereine und Verbände haben mitgemacht. Vielen Dank dafür!

Aktuell sichte und sortiere ich mit meinem Team die vielen Anregungen. Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Auch über die Aktion hinaus freue ich mich natürlich über Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen.

Das Foto stammt übrigens von der 72-Stunden-Aktion junger Katholiken im Mai. Auch dies ein tolles Beispiel für ehrenamtlichen Einsatz.
(4. September 2019)

Verwaltungsfachleute von morgen

Verwaltungstechnisches Handeln und Staatsrecht stehen auf dem Stundenplan angehender Verwaltungsfachangestellter. Was sich wie eher trockener Stoff für die Berufsschüler am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg anhört, wird aber spätestens beim Besuch in Berlin lebendig. Ich habe mich sehr darüber gefreut, mit der Gruppe im Bundestag und im Paul-Löbe-Haus zu diskutieren. Gut finde ich, dass sich die Auszubildenden bei ihrem Trip in die Hauptstadt auch ausführlich mit der deutschen Geschichte beschäftigen. Das kann nur helfen, das demokratische Selbstverständnis zu stärken..
(28. Juni 2019)

Kreisparteitag in Dülmen

Mit einem tollen Ergebnis von 94,7 Prozent darf ich in meine fünfte Periode als Vorsitzender der CDU im Kreis Coesfeld starten. Danke für dieses Ergebnis und danke an das großartige Team! Gemeinsam haben wir noch viel vor!

Beeindruckt hat uns der Vortrag von Dr. Markus Richter, Vizepräsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Viel zu selten erfährt die Öffentlichkeit davon, wie effektiv und erfolgreich das BAMF arbeitet.

Die Pressemitteilung zum Kreisparteitag finden Sie an dieser Stelle.
(30. Juni 2019)

Angehende Beamte in Berlin

Das Studieninstitut Westfalen-Lippe bietet Aus- und Fortbildungen für Beschäftigte der Kommunalverwaltungen an. Unterrichtet wird unter anderem Staats- und Europarecht - und das auch ganz praktisch. So stand für 41 junge Beamten-Anwärterinnen und -Anwärter ein Berlin-Besuch auf dem Lehrplan. Nicht nur, weil einige von ihnen auch aus meinem Wahlkreis Coesfeld/Steinfurt II kommen, habe ich mich über den Besuch und den Austausch sehr gefreut.
(6. Juni 2019)

Antworten zum Teilhabegesetz

Das Bundesteilhabegesetz hilft Menschen mit Behinderung, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Regelungen werfen aber auch Fragen auf. Gut, dass es die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung gibt, kurz EUTB. In Coesfeld, am Jakobiring 20, hat jetzt eine vom Bund geförderte Beratungsstelle ihre wichtige Arbeit vorgestellt. Danke an das Team um Evrim Tuna (Mitte), Irmgard Wesseler (2.v.l.) und Dirk Nattefort sowie an Annette Schlatholt von der LAG Selbsthilfe NRW.

Die EUTB ist erreichbar unter 0 25 41 – 7 37 86 43 und info@eutb-kreis-coesfeld.de.
(14. Juni 2019)

Gaffer hart bestrafen

Deutschland diskutiert wieder über Gaffer. Dazu erreichte mich eine Anfrage der Bild-Zeitung, die auch von anderen Medien aufgegriffen wurde. Hier meine Stellungnahme:

Wer Unfälle filmt und sich am Leid von Mitmenschen berauscht, dem fehlt es an jeglichem Anstand und Respekt. Und auch die Behinderung der Rettungskräfte kann sich ein Rechtsstaat nicht gefallen lassen. Deswegen müssen wir für solche Tagen den Strafenkatalog überarbeiten und eine passgenaue Bestrafung der Täter ermöglichen. In solchen Fällen dürfen Fahrverbote oder auch die Einziehung des "Tatmittels Handy" als starkes Signal unseres Rechtsstaates kein Tabu sein!
(30. Mai 2019)

Neuwahlen sind keine Lösung

Die SPD-Vorsitzende und Fraktionschefin Andrea Nahles tritt zurück. Die Allgemeine Zeitung Coesfeld fragte, ob jetzt Neuwahlen die Lösung seien. Dazu habe ich wie folgt Stellung genommen:

Neuwahlen sind in der aktuellen Situation keine Lösung. Sie bedeuten monatelangen Wahlkampf und damit Stillstand. Der Bundestag ist für vier Jahre gewählt, bis 2021 gilt der Koalitionsvertrag. Darin sind viele gute und wichtige Vorhaben enthalten, die wir abzuarbeiten haben. Die Bürger erwarten, dass die Regierung ihrer Verantwortung nachkommt. Die wirtschaftliche Konjunktur schwächt sich ab, in Europa stehen zentrale Weichenstellungen an. Deshalb braucht Deutschland eine handlungsfähige Regierung. Die SPD muss sich entscheiden: Will sie sie weiter - wie bei der Grundrente - den Koalitionsvertrag ignorieren und Lösungen blockieren? Oder will sie wirklich zielstrebig vereinbarte Projekte umsetzen?
(3. Juni 2019)

Jedes Leben ist
lebenswert und wertvoll

Meine Stellungnahme zur heutigen Bundestagsdebatte (11. April 2019) zu nichtinvasiven Bluttests:

Fragen der Bioethik gehören zu den schwierigsten Themen, über die ein Abgeordneter zu entscheiden hat. Jeder bringt dazu eigene Erfahrungen mit. Maßgeblich ist für mich, dass wir immer die Würde des Individuums in den Mittelpunkt stellen und bei der Debatte respektvoll mit Werten und Vorstellungen, die der eigenen Meinung widersprechen, umgehen.

Die heutige Debatte diente uns Abgeordneten dazu, uns über die Argumente für und gegen nichtinvasive Bluttests zur Diagnose von Trisomien auszutauschen. Dazu gehört auch das Down-Syndrom. Unabhängig von der konkreten Ausgestaltung eines möglichen Gesetzes ist für mich entscheidend, dass keinerlei Druck auf werdende Mütter ausgeübt werden darf. Keinesfalls dürfen sie sich dazu gezwungen fühlen, einen solchen Test durchführen zu müssen. Auch darf ein entsprechendes Testergebnis nicht dazu führen, dass sich Schwangere mit einer Erwartungshaltung konfrontiert sehen, die Schwangerschaft zu beenden. Ich möchte nicht, dass werdende Mütter sich für die Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom rechtfertigen müssen. Wir müssen den betroffenen Familien jede mögliche Unterstützung anbieten und zeigen, dass jeder Mensch Teil unserer pluralen Gesellschaft ist.

Wir müssen den medizinischen Fortschritt ermöglichen, ohne dabei ethische Grundüberzeugungen über Bord zu werfen. Es gilt die Wünsche der Eltern zu berücksichtigen und den Schutz des ungeborenen Lebens zu gewährleisten. Denn jedes Lebens ist lebenswert und wertvoll. Für uns als CDU-/CSU-Fraktion ist der Schutz des Lebens ein zentraler Wert.
(11. April 2019)

Gelebte Partnerschaft

Junge Gäste aus dem Wahlkreis und Frankreich habe ich im Bundestag begrüßt. Die Jugendgruppe aus Rosendahl und den Partnergemeinden Entrammes, Forcé und Parné sur Roc erlebt drei Tage lang die Hauptstadt. Die Städtepartnerschaft mit Entrammes besteht bereits seit 1970, schon ein Jahr später fand die erste der regelmäßigen Jugendbegegnungen statt. Schön, wenn Partnerschaft so gelebt wird.
(12. April 2019)

"Gesunde Mitarbeiter -
erfolgreicher Betrieb"

Betriebliches Gesundheitsmanagement kann ziemlich unterhaltsam sein. Darin waren sich die rund 60 Teilnehmer sicher einig, die die Infoveranstaltung Gesunde Mitarbeiter - erfolgreicher Betrieb bei Schmitz Cargobull besucht haben. Dazu hatte ich gemeinsam mit dem Altenberger Unternehmen und GeKo, dem mobilen Test- und Trainingscenter eingeladen. Sehr anschaulich führte GeKo-Geschäftsführer Dr. Christoph Jolk vor, welche großen Effekte schon kleine Übungen erzielen. Mehr Tipps, wie Unternehmen ein Gesundheitsmanagement aufziehen und sich dabei unterstützen lassen können, gab es von der Deutschen Rentenversicherung, dem Zentrum für Gesundes Arbeiten Münsterland und der Krankenkasse Viactiv.
(28. März 2019)

Besucher aus dem Wahlkreis
lernen Berlin kennen

Sie arbeiten mit in der Kleiderkammer Altenberge oder beim VdK Dülmen, geben Bücher aus in der Katholischen Bücherei Havixbeck oder engagieren sich in der Mitarbeitervertretung des Anna Katharinen-Stiftes in Karthaus: Auf ganz unterschiedliche Weise bringen sich die fast 50 Berlin-Besucher aus meinem Wahlkreis ein, die ich gestern im Reichstag begrüßt habe. In einem umfangreichen Programm des Bundes-Presseamtes lernen sie in dieser Woche das politische Berlin kennen. Dazu gehören Stadtrundfahrten, Einblicke ins Stasi-Unterlagenarchiv, ein Besuch der Ausstellung zum Alltag in der DDR und ein Gespräch im Auswärtigen Amt.
Informationen zu Berlin-Fahrten finden Sie auf dieser Homepage unter Zu Besuch in Berlin.
Foto: Bundesregierung / Volker Schneider
(10. April 2019)

Datenschutz so
unbürokratisch wie möglich

Die Stiftung Datenschutz leistet wichtige Arbeit für eine praxisgerechte und wirksame Datenpolitik. Der Bundestag hat mich jetzt in den Beirat gewählt. Eine spannende Aufgabe, denn ich sehe für die Stiftung große Chancen. Was gerade kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Ehrenamtliche benötigen, ist eine neutrale und unbürokratische Anlaufstelle bei allen Fragen rund um Datenschutz. Genau diese Aufgabe könnte nach meiner Meinung die Stiftung Datenschutz wahrnehmen. Näheres dazu hier.
(14. Februar 2019)


Berufung in den
Bundesfachausschuss

Die CDU gibt sich ein neues Grundsatzprogramm. Ich freue mich sehr, im Bereich innere Sicherheit maßgeblich daran mitarbeiten zu dürfen: In dieser Woche bin ich in den entsprechenden „Bundesfachausschuss Innere Sicherheit“ unsere Partei berufen worden. Für mich ist das ein Schlüsselthema, denn die Menschen erwarten einen verlässlichen Rechtsstaat, der Vertrauen schafft, der Regeln klar definiert und diese Regeln auch durchsetzt. Mehr dazu an dieser Stelle.
(30. Januar 2019)

Bethanienschwestern
im Bundestag

Über nicht alltäglichen Besuch im Bundestag habe ich mich in dieser Woche gefreut. Bethanienschwestern aus ganz Deutschland waren nach Berlin gekommen, darunter auch drei indische Schwestern aus Dülmen. Oberin Schwester Udaya und ihre Mitschwestern Subha und Navya leben in dem Haus neben der Kirche in Karthaus. Sie kümmern sich um die Menschen mit Behinderung im Anna-Katharinenstift, stehen ihnen bei seelischen Nöten zur Seite und helfen in der Pflege mit. Auch dafür mein Dank und meine Hochachtung!
(20. März 2019)

Kinderschutzbund:
helfen und zuhören

Auch in der vermeintlich heilen Welt des ländlichen Raums leiden Kinder und Jugendliche unter Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung. Deshalb ist die Arbeit des Kinderschutzbundes auch bei uns im Kreis Coesfeld so wichtig. Ich freue mich, dass der Kreisverband mit seinem überwiegend ehrenamtlichen Team nach fünf Jahren nun ein neues Zuhause gefunden hat. In der Gartenstraße in Coesfeld bietet er künftig jeden Mittwoch von 15.30 bis 17.30 Uhr eine Beratung an.

Hilfe muss niedrigschwellig sein. Und sie muss gerade betroffene junge Menschen abholen, die oft ratlos vor der Frage stehen, an wen sie sich wenden könnten. Genau das leistet der Kinderschutzbund mit seiner Beratung. Doch Dr. Antje Klüber, die 1. Vorsitzende des Kreisverbandes, verdeutlichte bei der Eröffnung der Geschäftsstelle auch, dass wir alle gefragt sind. Wir sollten aufmerksam sein und zuhören: „Bis zu sieben Mal fragt ein Kind um Hilfe, bis wirklich etwas passiert“, erklärte sie.
(8. Februar 2019)

Trip nach Washington

Seit dem Sommer nimmt Carolin Bröker (r.) aus Nottuln am Parlamentarischem Patenschafts-Programm des Bundestags und des US-Kongresses teil. In Bellingham, an der Westküste der USA, lebt sie in einer Gastfamilie, arbeitet im College und von dort aus besuchte sie jetzt auch die Hauptstadt. Im Capitol diskutierte sie, gemeinsam mit Mit-PPP-Stipendiat Maximilian Mäder, auf Suzan DelBene, die den Staat Washington im Repräsentantenhaus vertritt.

Weniger politsch, dafür noch spektakulärer: Beim Besuch eines Basketballspiels traf sie Dirk Nowitzki.

Wer selbst mit dem Parlaments-Ticket ein Jahr in die USA möchte: Ab Mai können sich Schüler und junge Berufstätige wieder bewerben. „Das Programm bietet einem super viel, aber man muss auch alle Chancen annehmen und echt häufig über den eigenen Schatten springen“, erzählt Carolin. Ihr Fazit bisher: „Ich bin unglaublich dankbar für diese Chance“.
(18. März 2019)

Aufbruchs-Stimmung
bei der Kreis-CDU

Aufbruchsstimmung prägte den Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands Coesfeld im Stift Tilbeck. Vor mehr als 300 Zuhörern plädierte unser Festredner und Fraktionschef Ralph Brinkhaus für eine Politik, „die Gesellschaft von der Mitte her denkt“. Die Union müsse "den Zusammenhalt fördern und befördern“. Mehr Zuversicht forderte Brinkhaus. Zukunftsthemen wie Weiterbildung und Zukunftsprojekte wie das autonome Fahren stellte er gegen die rückwärtsgewandten Parolen der Populisten. Mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai mahnte er: „Wir dürfen Europa nicht in die Hände derjenigen fallen lassen, die es zerstören wollen“.

In meiner Neujahrsansprache habe ich die Volkspartei als Erfolgsmodell herausgestellt, weil nur sie aus verschiedenen Perspektiven auf Lebensfragen schauen könne. „Am Ende steht immer die Frage: Wie machen wir das Leben der Menschen besser?“

Ausführlich berichtet unser Newsletter über den Neujahrsempfang.
(26. Januar 2019)