Mit Tatkraft und Ehrenamt viel erreicht

Unterstützung im Kampf um Maggi-Arbeitsplätze
10. August 2018
Scharfe Kritik an einer „Sprache des Hasses“
14. August 2018

Nicht nur vom Bahnhofsflair lebt der Generationenpark in Darfeld. Hier lässt sich vieles unternehmen, erfuhr Marc Henrichmann von den Mitgliedern der CDU und des Heimatvereins. Foto: Büro Marc Henrichmann

Mit Tatkraft und Ehrenamt viel erreicht

MdB Henrichmann besucht die drei Rosendahler Generationenparks

Rosendahl. Was mit Ideen, ehrenamtlichem Engagement, Unterstützung der Gemeinde und auch europäischen Fördermitteln erreicht werden kann, das erlebte der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann in Rosendahl. Im Rahmen seiner Sommertour radelte er mit Mitgliedern der Heimatvereine und der örtlichen CDU von Darfeld über Osterwick nach Holtwick und informierte sich über die dortigen Generationenparks.

Wenn in Rosendahl angepackt werden muss, sind die örtlichen Vereine zur Stelle. Diesen Eindruck nahm der CDU-Abgeordnete mit nach Hause. Dafür zollte er den vielen ehrenamtlichen Helfern großen Respekt. Immer wieder investierten sie viele Stunden Arbeit, „davon profitieren alle Bürger und deshalb leisten Sie eine unverzichtbare Arbeit für die ganze Gemeinde“, betonte er. Neben der Tatkraft sind auch Finanzen unverzichtbar. Hier können die Vereine auf die Gemeinde, Stiftungen und auch das LEADER-Programm zählen. Dieses hat die EU aufgelegt, um den ländlichen Raum zu stärken.

Ausgangspunkt für Henrichmanns Tour war der alte Bahnhof in Darfeld. 1984 rollte hier der letzte Zug, anschließend verfiel das Gebäude, erinnerte Erich Gottheil, Projektbeauftragter des Heimatvereins, der auch in seiner Funktion in der Gemeindeverwaltung viele Vorhaben begleitete und mitgestaltete. Heute versprüht der längst restaurierte Ort, direkt an der Radbahn gelegen, viel Leben und noch Bahnhofsflair. Dafür sorgen Schienen, Waggons und Signale. Henrichmann besichtigte auch das „Haus der Wissenschaft“. „Der Name hat zunächst durchaus für Gelächter gesorgt“, räumte Gottheil ein. Geologische und historische Ausstellungen der Uni Münster hätten allerdings gezeigt, dass das Lehmgebäude seinen Namen zu Recht trägt.

Einen Blick warf der CDU-Abgeordnete auch ins Backhaus und den Rohbau des „Ortes der Ruhe“. Ihn beeindruckte vor allem der Einsatz der Vereinsmitglieder, die nicht nur bauen und das Gelände in Schuss halten, sondern auch die Cafébesucher bewirten.

In Osterwick hat der dortige Heimatverein „den Dorfpark aus dem Dornröschenschlaf geweckt“, so Frederik Deitert, stellvertretender Vorsitzender im CDU-Gemeindevorstand und Mitglied des Heimatvereins. Ein Wasserlehrpfad mit Tretbecken, ein Niedrigseilgarten und viele Spielgeräte sind dort bereits entstanden. Ein Regenschutz mit WC ist noch vorgesehen – entsprechende Pläne wurden Henrichmann vorgestellt. Auch wenn es Geld von der EU, der Gemeinde und der Sparkassen-Stiftung gibt, realisiert werden solche Projekte letztlich durch das bürgerschaftliche Engagement vor Ort. „Nur so ist das alles zu schaffen“, betonte auch Bürgermeister Christoph Gottheil.

Dritte Station war der Generationenpark am Torhaus von Haus Holtwick. Auch dieses Gelände lag lange brach, berichtete Markus Stroot, Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins. „Mit der LEADER-Förderung entstand die Idee, hier etwas Besonderes zu errichten“, erklärte er. Dies ist gelungen, wie die Einblicke in das schmucke Backhaus und das restaurierte Torhaus zeigten. Das Engagement war so etwas wie die Initialzündung auch für andere. „Das Holtwicker Vorgehen hat Darfeld beflügelt“, betonte Alfred Eimers. Der CDU-Ratsherr zeigte sich überzeugt, dass die Generationenparks die Rosendahler zusammenbringen. „Da packen Darfelder auch schon mal in Osterwick mit an“, erzählte er.

Schattenspender und Regenschutz: Marc Henrichmann ließ sich von Erich Gottheil und Frederik Deitert (r.) die aktuellen Pläne im Generationenpark Osterwick erläutern. Foto: Büro Marc Henrichmann

Wie im Backhaus in Holtwick der Ofen angefacht und das Brot zubereitet wird, erfuhren Marc Henrichmann (2.v.r.), Bürgermeister Christoph Gottheil (2.v.l.) und CDU-Ratsherr Leo Hemker (r.) von Markus Stroot. Foto: Büro Marc Henrichmann