Mit dem Bundestag in die USA

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Sarina Hohmann, PPP-Stipendiatin aus Olfen, und Marc Henrichmann

Als Pate begleitet der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann den einjährigen Aufenthalt von Sarina Hohmann. Die Olfenerin berichtete von ihren Reisevorbereitungen. Foto: Büro Marc Henrichmann

Mit dem Bundestag in die USA

Sarina Hohmann berichtet MdB Henrichmann über ihre Vorbereitungen

Olfen. Das Geheimnis ist gelüftet, endlich weiß Sarina Hohmann, wohin im August die Reise geht: Bloomfield im US-Bundesstaat New York, eine Zweieinhalb-Stunden-Fahrt von den Niagara-Fällen entfernt, ist für ein Jahr das Zuhause der 15-Jährigen aus Olfen. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm, kurz PPP, des Deutschen Bundestags ermöglicht den Sprung über den großen Teich. Über die Vorbereitungen informierte sich jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.

Das PPP ist eine tolle Möglichkeit, Auslandserfahrungen in den USA, unserem nach wie vor wichtigsten internationalen Partner, zu sammeln“, unterstrich der CDU-Politiker. Der Deutsche Bundestag vergibt seit 1983 Stipendien für ein Austauschjahr in Amerika an Schülerinnen und Schüler sowie an junge Berufstätige. „Dass Politik beim PPP eine so große Rolle spielt, war für mich ein besonderer Anreiz, mich auf dieses Programm zu bewerben“, erzählte Sarina.

Sehr lange war offen geblieben, wann genau der Flug startet und in welcher Gastfamilie die Schülerin, die das Städtische Gymnasium in Selm besucht, leben wird. Da dies nun geklärt ist, steigt die Vorfreude. Dem CDU-Politiker berichtete sie vom umfangreichen Bewerbungsverfahren für das Parlaments-Programm. Vorlegen musste sie zunächst ein Motivationsschreiben, dann galt es, sich bei einem eintägigen Auswahlseminar zu bewähren. Es folgten ein Test, vor allem zu politischen Fragen, Einzel- und Gruppengespräche sowie Vorträge, die die Bewerber halten mussten. „Das war ein richtiges Casting“, gab sie ihren Eindruck wieder.

Die endgültige Auswahl trifft beim PPP der örtliche Bundestagsabgeordnete. Eine verantwortungsvolle Entscheidung sei dies, betonte Henrichmann, denn die Stipendiatin oder der Stipendiat vertritt Deutschland ein Jahr lang als „Junior-Botschafter“. „Sarina wird das sehr gut meistern“, zeigte er sich überzeugt.