Kulturelle Vielfalt virtuell erleben

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Die CDU-Abgeordneten Marc Henrichmann und Dietmar Panske sowie Detlef Schütt (v.r.) vom Kreis Coesfeld ließen sich von Kathrin Strotmann auf eine virtuelle Museumstour mitnehmen. Foto: Büro Marc Henrichmann

Kulturelle Vielfalt virtuell erleben

Henrichmann und Panske besuchen „Apokalypse Münsterland“

Lüdinghausen. Was macht die kulturelle Vielfalt des Münsterlandes aus? Die „Apokalypse Münsterland“ zeigt es mit modernster Technik. In futuristischen Containern werden 28 Objekte aus 28 Museen der Region digital zum Leben erweckt. Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann und sein Landtagskollege Dietmar Panske tauchten heute (1. September) an der Burg Vischering in Lüdinghausen mit Hilfe einer VR-Brille in die virtuelle Museumswelt ein.

Die beiden CDU-Politiker zeigten sich fasziniert von dem Projekt, das unter anderem mit Mitteln des Bundes und des Landes gefördert wird. „Die virtuelle Realität begeistert auch Menschen für Kultur, die vielleicht eher nicht ein Museum besuchen würden“, begrüßten sie, dass das Kulturbüro des Münsterland e.V. neue Zielgruppen anspricht. „Das Besondere ist, dass die digitalisierten Ausstellungsstücke in ihrem ursprünglichen Kontext zu sehen sind“, berichtete Projektleiterin Kathrin Strotmann. Die antike Vase aus dem Archäologischen Museum in Münster steht eben nicht in einer Vitrine, sondern kann in einer Grabkammer entdeckt werden. Und das Mammut aus dem Geomuseum Münster wandert tatsächlich mit seiner Herde durch die Steppe.

Aus dem Kreis Coesfeld sind das Sandsteinmuseum Havixbeck mit einem Meisterstück und die Burg Hülshoff mit der Brücke zur Gräfteinsel vertreten. Unter anderem macht die „Apokalypse Münsterland“ am 8. September in Havixbeck, am 14 .September in Coesfeld und am 22. September in Senden Halt. Infos unter apokalypse-muensterland.de.

Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann beim Weg durch eine virtuelle Grabkammer, in der sich eine antike Vase befindet. Foto: Büro Marc Henrichmann