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Wie Salate und Kräuter wachsen und gedeihen, erleben die Kinder in der Arche Noah in Laer. Margret Schulze Vowinkel stellte das Projekt „Vom Beet in den Mund“ Marc Henrichmann, Norbert Surmund und Christian Merkel (v.l.) vor. Foto: Büro Marc Henrichmann

Kinder als eifrige Gärtner

MdB Henrichmann informiert sich in Laer über Landfrauen-Projekt

Laer. Salat wächst nicht im Supermarkt: Die Mädchen und Jungen im Kindergarten Arche Noah in Laer wissen Bescheid, wie Kopfsalat und Kerbel, Schnittlauch und Radieschen gedeihen – auch dank der Aktion „Vom Beet in den Mund“ des Infokreises Landfrauen Steinfurt / Tecklenburger Land. Darüber, wie das Projekt angelaufen ist, informiert sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann vor Ort.

In 50 Kindergärten im Kreis Steinfurt ließen die Landfrauen Hochbeete errichten, „die Nachfrage war sogar noch größer“, berichtete Margret Schulze Vowinkel vom Infokreis. Initiiert wird das Projekt gemeinsam von den Landfrauen und vom europäischen LEADER-Programm zur Entwicklung ländlicher Räume. „Der Lernerfolg zeichnet sich schon jetzt ab“, zog sie nach drei Monaten und einer ersten Ernte eine Zwischenbilanz. Obendrauf gab es von den Landfrauen noch Gartenwerkzeuge und je eine Küchenmaschine – „damit die Kräuter und Salate auch gleich verarbeitet werden können“, erklärte sie dem CDU-Politiker, der von Ratsherr Norbert Surmund und Christian Merkel, Vorsitzender der Jungen Union in Laer, begleitet wurde.

In der Arche Noah wird es demnächst Frühstück und Vorspeisen aus dem eigenen Garten geben. Dafür, dass alles wächst und grünt, sorgen die Kinder selbst mit Schippe und Gießkanne. „So lernen sie, wie viel Arbeit und Geduld notwendig sind, um Lebensmittel zu erzeugen“, betonten die Landfrauen. Henrichmann lobte das Projekt, durch das Nahrungsmittel wieder mehr Wertschätzung erfahren.

Damit von Aussaat bis Ernte die landwirtschaftlichen Bemühungen der Kindergartenkinder gelingen, erstellten die Landfrauen zusätzlich ein Begleitheft. Das enthält neben wertvollen Tipps, was in welcher Jahreszeit gepflanzt und gesät werden kann, auch Pflegehinweise und leckere Rezeptideen. Erhältlich ist die Broschüre „Vom Beet in den Mund“ bei vielen Landhändlern im ganzen Kreis oder per Email an schulzevowinkel@web.de.