FÜR unseren ländlichen Raum

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Ich will einen Konflikt beenden, der mehr und mehr aus dem sogenannten urbanen Umfeld und bevorzugt aus “grünen” Ministerien in den ländlichen Raum getragen wurde:

Ich will einen Konflikt beenden, der mehr und mehr aus dem sogenannten urbanen Umfeld und bevorzugt aus “grünen” Ministerien in den ländlichen Raum getragen wurde: Nämlich der Konflikt zwischen Stadt und Land, der Konflikt zwischen Naturschutz und Naturnutzung im ländlichen Raum.

Die Begriffe Naturschutz und Naturnutzung waren nie und werden auch in Zukunft keine Widersprüche sein!

Wir leben in einer schönen “Kulturlandschaft”, in der andere ihren Urlaub verbringen. Der Wortbestandteil “Kultur” belegt aber auch, dass unsere Heimat seit Generationen von Land- und Forstwirten, Grundeigentümern und anderen Naturnutzen gepflegt und zu einer Vorzeigeregion entwickelt wurde. Dennoch werden den “Naturnutzern” durch Misstrauen und überbordende Bürokratie mehr und mehr Steine in den Weg gelegt. Ergebnis dieses Gegeneinanders ist aktuell ein “vergiftetes” Klima und ein vorläufiges Ende des dringend notwendigen Dialogs zwischen den Beteiligten.

Zählbares ist bei dieser (politischen) Bevormundung mit Blick auf die “nackten Zahlen” seit Jahren nicht herausgekommen. Vielmehr können kleine Betriebe bürokratische Vorgaben nicht mehr erfüllen und werfen bei negativen Rahmenbedingungen das Handtuch. Großbetriebe sind durch verschärfte Bedingungen zu bedingungslosem Wachstum gezwungen und werden immer größer. Natur und Artenvielfalt profitieren von dieser verfehlten Politik zu Lasten des ländlichen Raumes überhaupt nicht.

Ich will Schluss machen mit dieser Politik des Misstrauens und der Bevormundung. Eine (grüne) Politik, die immer nur vom Schlechtesten ausgeht, ist zum Scheitern verurteilt.
Spätestens dann, wenn den Akteuren – wie aktuell in NRW – langsam dämmert, dass sie die ganzen neuen Vorschriften mangels Personal gar nicht umsetzen, kontrollieren und bezahlen können.

Ich setze stattdessen auf einen kritischen Dialog mit allen Beteiligten, der das positive Ziel eines lebenswerten ländlichen Raumes mit intakter Natur und gesunder Artenvielfalt verfolgt. Der aber auch – ohne kollektives Misstrauen – die Interessen und das Eigentum aller Beteiligten achtet. Nur so entstehen notwendige Biotope für Tiere und Pflanzen. Nur so erhalten wir unsere schöne “Kulturlandschaft”. Holen wir endlich die Zeit auf, die wir durch ideologisch motiviertes “Gegeneinander” und fehlenden Dialog verloren haben!

Ein lebenswerter ländlicher Raum setzt aber auch Gestaltungsspielräume und ein attraktives Umfeld voraus.