FÜR Kinder und Familien

FÜR unseren ländlichen Raum
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FÜR ein Morgen
28. März 2017
Die Familie ist für mich kein politisches Projekt, sondern gelebte Realität. Ich lebe in einem Drei-Generationen-Haushalt, in dem jeder für den Anderen einsteht.

Die Familie ist für mich kein politisches Projekt, sondern gelebte Realität.

Ich lebe in einem Drei-Generationen-Haushalt, in dem jeder für den Anderen einsteht. Wir erleben mit dem anstehenden Wechsel unserer 10-jährigen Tochter von der Grundschule auf die weiterführende Schule die Wichtigkeit exzellenter Bildung und maßgeschneiderter Betreuung am eigenen Leib.

Starke Familien und Kinder sind für mich kein gesellschaftlicher Luxus. Sie stehen für Zukunft und Zukunftssicherung. Sie brauchen bestmögliche Rahmenbedingungen durch die Politik, aber auch starke Unterstützung in Gesellschaft und Wirtschaft.

Dabei geht es auch um Wahlfreiheit der Eltern und Familien. Wer sich für Kinder und damit für die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft entscheidet, der darf hierdurch – beruflich oder privat – keine Nachteile erleiden. Egal ob Heim- oder Fremdbetreuung der Kinder von den Eltern gewünscht wird: Uneingeschränkte Wahlfreiheit – ohne Nachteile für Kinder und Eltern – muss eine solidarische Gesellschaft garantieren.

Zu den notwendigen Unterstützungen gehören neben bedarfsgerechten Bildungs- und Betreuungsangeboten u.a. steuerliche Entlastungen (z.B. Anhebung der Steuer- bzw. Kinderfreibeträge) für Eltern und Familien.

Als Fachanwalt für Familienrecht und als politischer “Ehrenamtler” erlebe ich in meinem Alltag aber auch immer wieder die Schattenseiten. Von Familien, Alleinerziehenden und Kindern, mit denen es das Leben nicht immer nur gut gemeint hat. Das gesellschaftliche und soziale Netz muss auch die Schwächsten auffangen. Die christlichen Grundwerte unserer Gesellschaft sind Verpflichtung, dass jedes Kind und jeder Jugendliche unabhängig von Geldbeutel oder Herkunft gleiche (Aus-)Bildungs- und Teilhabechancen bekommt.

Dazu gehört aber auch, dass in einer älter werdenden Gesellschaft menschenwürdige Pflege und Versorgung keine Wunschvorstellung bleibt. Die Frage der “Vereinbarkeit von Familie und Beruf” ist längst keine reine Frage der Kinderbetreuung mehr, sondern ganz oft eine Frage der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger. In Würde und im gewünschten Umfeld alt werden zu können, das ist auch ein christliches Anliegen. Hierzu zählen ebenfalls bedarfsgerechte (Tages-)Pflegeangebote, gesellschaftliche Teilhabe und “kurze Wege”, wie der zum Hausarzt des Vertrauens.

Ich stehe für eine solidarische Gesellschaft der Generationen “Hand in Hand”.