FÜR gute Arbeit

FÜR erfolgreichen Mittelstand
23. März 2017
FÜR unseren ländlichen Raum
23. März 2017
Von guter Arbeit muss jeder – auch im Alter – gut leben können. Und wer gute Arbeit leistet, muss immer mehr im Portemonnaie haben als der, der nicht arbeitet. Das sind zwei Grundsätze, die mich leiten.

Von guter Arbeit muss jeder – auch im Alter – gut leben können.
Und wer gute Arbeit leistet, muss immer mehr im Portemonnaie haben als der, der nicht arbeitet.

Das sind zwei Grundsätze, die mich leiten. Es ist gut, dass das Thema “Mindestlohn” im hiesigen Wahlkreis Coesfeld-Steinfurt II schon deswegen kein flächendeckendes Thema ist, weil er regelmäßig nach oben übertroffen wird. Es ist bundesweit mustergültig, dieses solidarische Miteinander zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern!

Insofern dürfen wir gerade hier die – unter politischer Federführung der Union im Bund – erzielten Erfolge auch mal selbstbewusst feiern. Vollbeschäftigung, die geringste Arbeitslosenquote seit 25 Jahren und mit knapp 42 Prozent die höchste Beschäftigungsquote insgesamt. Auch bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen stehen wir mit fast 34 Prozent ebenso so gut da, wie nie zuvor – Tendenz weiter steigend!

Gleichzeitig geht nach dem jüngsten “Armutsbericht” der Bundesregierung die Einkommens- und Vermögensschere wieder zusammen und die Armut zurück.
Löhne und Renten steigen, selbst wenn wegen stärker steigender Durchschnittslöhne das Rentenniveau selbst zurückgeht. Es bleibt den Arbeitnehmern und den Rentnern also netto mehr im Geldbeutel.

Der Erfolgsweg muss zugunsten der Menschen aber konsequent weitergegangen werden. Unsere vorrangige Herausforderung besteht in den nächsten Jahren eher in der Fachkräftegewinnung und -qualifizierung. Qualifizierungsoffensiven und Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein politisches “Muss”!

Gleichzeitig beklagen viele Menschen – gerade in der Debatte um Digitalisierung und die sogenannte “Arbeit 4.0” eine massive Arbeitsverdichtung. So gibt es u.a. im Krankenhaus- und Pflegesektor – eine enorme Zunahme von Bürokratie und Dokumentationspflichten. Das “verdichtet” die Arbeitszeit und sorgt für Überbelastung. Diesen Trend müssen wir im Auge behalten und frühzeitig gegensteuern.

Bei der zukünftigen Rentenpolitik müssen wir auf die geleistete Arbeit und die Lebensarbeitszeit Rücksicht nehmen müssen. Wer früh und hart körperlich arbeiten musste, wird ggf. nicht bis 67 und länger arbeiten können. Wenn er es doch möchte und kann, sollen natürlich auch hier Möglichkeiten bestehen, wie beispielsweise die Flexi-Rente.

Bei Späteinsteigern in den Arbeitsmarkt und körperlich leichten Tätigkeiten wird die Demographie jedoch ein höheres Renteneintrittsalter abverlangen, um die Renten auch in Zukunft stabil zu halten. Das schulden wir nicht zuletzt der jungen Generation.

Als selbstständiger Freiberufler bin ich selber auf meine motivierten Mitarbeiter angewiesen. Nur, wer sich wohl fühlt und Freude an seiner Arbeit hat, bringt auch die von ihm erwarteten Leistungen. Gerade vor dem Hintergrund des sogenannten Fachkräftemangels ist der Mensch in unserer Region die wichtigste Ressource, die es nicht unendlich und vor allem nicht unendlich belastbar gibt.

Gerade unsere christlichen Grundwerte und die christliche Soziallehre bzw. -ethik geben uns für die Beschreibung einer Aufstiegs- und Leistungsgesellschaft folgende Leitmotive an die Hand:

  • Wer etwas schaffen will, dem müssen unabhängig von Geschlecht oder Herkunft – durch Bildung, Qualifikation und Aufstiegsmöglichkeiten – alle Türen offenstehen.
  • Wer aber – z.B.  durch Alter oder Krankheit – nicht mehr arbeiten kann, der kann und muss sich auf die Solidarität der Gesellschaft verlassen können.

Ich stehe für die “soziale Marktwirtschaft” in diesem wohlverstandenen Sinne. Mit wechselseitiger Verantwortung für Gesellschaft, Arbeitnehmer und Unternehmen.