FÜR Kinder und Familien
23. März 2017
FÜR Ihre Sicherheit
28. März 2017
FÜR ein MORGEN: Kein “platter” Slogan, sondern für mich Antrieb und Selbstverpflichtung. Was hinterlassen wir unseren Kindern? Mir liegt viel an einer nach­haltigen Sicht auf Politik und Gesellschaft.

FÜR ein MORGEN: Kein “platter” Slogan, sondern für mich Antrieb und Selbstverpflichtung. Was hinter­lassen wir unseren Kindern?
Als Familienvater, Christ und (so Gott will) in den mittleren Lebensjahren stehender Mensch liegt mir viel an einer nachhaltigen Sicht auf Politik und Gesellschaft.

Reden wir Klartext, anstatt – wie es Populisten von links und rechts tun – nur über Symptome und kurzfristige Lösungen. Klartext auf der Basis von Fakten! Tragfähige Lösungen im Blick, anstatt nur den schnellen Applaus.

In der Flüchtlingsfrage müssen wir selbstverständlich die Integrationsfähigkeit der Kommunen und die Belastbarkeit der vielen ehrenamtlichen Helfer im Blick halten. Ohne sie wären die letzten zwei harten Jahre nicht zu stemmen gewesen. Derartige Belastungen dürfen sich nicht wiederholen, auch weil dann eine menschenwürdige Integration und Unterbringung nicht mehr gewährleistet wäre. Das heißt auch, dass uns – zugunsten der wirklich Hilfebedürftigen – alle verlassen müssen, die keine Hilfe (mehr) benötigen.

Gleichzeitig muss jeder, der dieses Land betritt, biometrisch erfasst und registriert werden. Ebenso müssen wir (finanzielle) Fehlanreize beseitigen. Wenn so sichergestellt ist, dass ein Asylantrag in Deutschland ausschließlich humanitär und eben nicht wirtschaftlich bedingt ist, wird sich auch die von vielen “gemäßigten Kräften” geäußerte Sorge vor einer vermeintlichen Überfremdung in Luft auflösen.

Bei annähernd 60 Mio. Menschen auf der Flucht vor Krieg, Folter und Vertreibung, werden wir aber insbesondere vor Ort Hilfe (zur Selbsthilfe) leisten müssen. Bildung und Arbeit in Krisenländern, aber auch ein fairer Welthandel werden die deutsche Politik, auch zur Eindämmung von Fluchtgründen, weitaus mehr fordern. Ich will diese neuen Standards politisch mitbestimmen. Hierzu zählt auch die Bekämpfung des Klimawandels. Dieser bedroht die Existenzgrundlagen vieler armer Länder und Menschen. Wir werden unsere wirtschaftliche Stärke und exzellente Forschung auch hier im Sinne einer wirklich “sozialen” (internationalen) Marktwirtschaft einsetzen. Frieden gibt es – auch das eine Lehre z.B. aus dem Irak, Afghanistan und dem Libanon – nur von innen heraus, nie durch militärische Intervention. Dennoch brauchen wir europäisch bzw. international koordinierte Friedenseinsätze der Bundeswehr, vielleicht zukünftig einer europäischen Armee.

Ich bin überzeugter und leidenschaftlicher Europäer. Dafür kenne bzw. kannte ich zu viele “alte Hasen”, die mir persönlich von ihren schrecklichen Erlebnissen von Krieg, Flucht und Vertreibung erzählt haben. Umso wichtiger wird es sein, dass Europa und die EU als Friedens- und Wohlstandsprojekt schnellstmöglich zur Geschlossenheit zurückfinden. Das derzeitige Brüsseler Klein-Klein ist für mich unerträglich! Frieden und Freizügigkeit in Europa nutzen nicht nur der Wirtschaft, sondern uns allen. Vieles wie z.B. Renten- oder Sozialversicherungsfragen können die starken Nationalstaaten nur eigenständig regeln. Auch deshalb, weil Deutschland, das harte Reformen hinter sich hat, für leere Sozialkassen reformunwilliger Nachbarn nicht aufkommen soll.
Aber Fragen wie beispielsweise die Bekämpfung von Fluchtursachen werden Deutschland, Österreich oder Polen niemals alleine ohne starken europäischen Verbund lösen können.

Gleichzeitig gilt es aber auch innenpolitisch die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen:
Wir werden – Gott sei Dank – immer gesünder älter. Das hat Auswirkungen auf viele Bereiche des täglichen Lebens. Führen wir einen fairen und leistungsgerechten Generationendialog! Die Arbeit der älteren Generation muss gewertschätzt werden. Gleichzeitig dürfen wir den jüngeren Generation keine unsolidarischen Lasten hinterlassen. Die sogenannte “Schwarze Null” im Haushalt ist so kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Akt der Generationengerechtigkeit.

Und wir werden last but not least die Frage zu beantworten haben, wie wir – gerade im ländlichen Raum mit längeren Wegen – ressourcenschonend und mit erstklassiger Infrastruktur wohnen, leben und arbeiten wollen.

Ich bin überzeugt von der Innovationskraft unserer Region, seiner leistungsfähigen Betriebe und ihrer motivierten Mitarbeiter.
Wir können und werden in den Bereichen Energieerzeugung, Mobilität oder Technik weiterhin federführend sein, wenn wir heute mutige Entscheidungen treffen und gemeinsam um die besten Lösungen ringen.

Das ganze hart in der Sache, christlich im Umgang, moderat im Ton.
Ich habe – mit Ihrer Unterstützung – Lust auf Zukunft!