Flott geradelt und ausgiebig diskutiert

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Unterwegs durch die Außenbereiche kam Marc Henrichmann (vorne l.) immer wieder ins Gespräch mit den Tour-Teilnehmern. Foto: Büro Marc Henrichmann

Flott geradelt und ausgiebig diskutiert

Henrichmann begleitet Lüdinghauser CDU bei Tour über die Felder

Lüdinghausen. Der Bundestagsabgeordnete trat mit in die Pedale, als sich die CDU Lüdinghausen zur Fahrradtour aufmachte: Marc Henrichmann begleitete die große Truppe aus jüngeren wie älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie vielen Landwirten auf ihrem Weg durch Feld und Wald. Unterwegs und am Ziel, dem Hof Vormann in Seppenrade, wurde ausgiebig diskutiert: Über Landwirtschaft und Naturschutz, Förderprogramme und Funklöcher.

Zunächst besichtigte die Gruppe gelungene Beispiele für insektenfreundlich und naturnah gestaltete Uferränder und Blühstreifen, nahm dabei aber mögliche Verbesserungen in den Blick. Dann hatten die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen an ihren Abgeordneten und an den Bürgermeisterkandidaten Ansgar Mertens zu stellen – wovon sie rege Gebrauch machten.

Während die Versorgung mit Glasfaser im Außenbereich, dank der Buddelvereine, gut ist, hat das Mobilfunknetz einige Lücken. Henrichmann betonte, in Berlin weiter Druck zu machen. „Corona hat gezeigt, wie wichtig eine gute Infrastruktur ist, und damit Schwung in die Diskussion gebracht“, stellte er fest.

Viele Landwirte sorgen sich um die Zukunft ihrer Familienbetriebe. „Es fehlt an Wertschätzung“, stellte einer von ihnen fest. Henrichmann ermunterte die Landwirte, im Dialog zu bleiben, auch um das gesellschaftliche Klima gegenüber der Landwirtschaft positiv zu beeinflussen. „Ich kenne keinen Bauern, der sich Schritten zu mehr Tierwohl verweigert“, erklärte der Parlamentarier. Dabei müssten die Betriebe aber auch von ihrer Arbeit leben können. Deshalb sah er in dieser Frage die ganze Gesellschaft gefordert.