Entscheidung fürs Unternehmen war „absolut richtig“

„Integration ohne Mitwirkung funktioniert nicht“
27. September 2018
Klare Regelung gegen Abmahnwelle vorgelegt
8. Oktober 2018

Im Gespräch: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (r.) und Unternehmer Albert Venneker. Foto: Büro Marc Henrichmann

Entscheidung fürs Unternehmen war „absolut richtig“

MdB Henrichmann und Nordkirchener CDU besuchen Venneker

Nordkirchen. Es geht voran auf der Venneker-Baustelle am Rande Nordkirchens. Die Verwaltung des Unternehmens arbeitet schon am neuen Standort, direkt an der Grenze zu Lüdinghausen. „Mitte November wollen wir komplett umziehen, inklusive unserer Disponenten und der Logistik mit 110 Lkw“, berichtete Inhaber Albert Venneker dem heimischen Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann, der sich vor Ort über die Fortschritte informierte.

Der CDU-Politiker besuchte das Viehhandels-Unternehmen gemeinsam mit Mitgliedern der Nordkirchener Union, darunter der Gemeindeverbandsvorsitzende Rainer Bolte und Fraktionschef Leo Geiser. Mit dabei war auch Dr. Winfried Boenigk vom Kreisvorstand der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT. „Wir sind froh, diesen Standort bekommen zu haben“, erklärte Venneker. Auf dem über 50.000 Quadratmeter großen Areal könne der Betrieb nun expandieren, auf dem alten Gelände in Südkirchen sei dies nicht mehr möglich gewesen.

Mittelständische Betriebe wie Venneker sind wichtig für den Kreis Coesfeld“, erklärte Henrichmann. Nicht nur, weil sie Gewerbesteuern in die kommunalen Kassen zahlen, sondern auch weil mit ihnen Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort bleiben. „Nordkirchen soll nicht zu einer reinen Schlafstadt degradiert werden“, unterstrich deshalb Bolte. Trotz erheblicher Widerstände habe die CDU das Vorhaben des Unternehmens einstimmig unterstützt. „Diese Entscheidung war absolut richtig“, betonte er.

220 Arbeitnehmer beschäftigt Venneker in Nordkirchen, hinzu kommen aktuell elf Azubis. Geplant ist, 20 E-Bikes anzuschaffen, um Mitarbeitern zum Beispiel aus Werne, Selm oder Capelle eine umweltfreundliche Anfahrt zu ermöglichen. Auch ist der moderne Neubau darauf ausgerichtet, Ressourcen zu schonen. Geheizt und gekühlt wird zum Beispiel mit Erdwärme.

Für Stellen in der Verwaltung stehen Bewerber Schlange“, stellte Venneker fest. Kraftfahrer allerdings seien, trotz guter Arbeitsbedingungen, schwieriger zu finden. Anstrengend seien Tiertransporte durchaus, räumte der Unternehmer ein. „Früher haben wir deshalb öfters ältere Fahrer verloren“, berichtete er. Heute bleiben sie dem Betrieb in der Regel erhalten: Sie wechseln ins Tochterunternehmen Venneker Natur, das Wirtschaftsdünger transportiert.

Einen Überblick über die fast fertig gestellte Baustelle gab Albert Venneker (2.v.r.) seinen Besuchern, darunter der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (3.v.r.). Foto: Büro Marc Henrichmann