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CDU will themenorientierten Wahlkampf / 92,4 Prozent für Henrichmann

CDU will themenorientierten Wahlkampf / 92,4 Prozent für Henrichmann

KREIS COESFELD. Marc Henrichmann strahlte: 145 von163 CDU-Vertreter wählten ihn beim Kreisparteitag zum Kreis-Vorsitzenden der CDU wieder. 92,4 Prozent. „Das ist ein tolles Ergebnis“, fand der 41-jährige Rechtsanwalt aus Havixbeck, der auch als Bundestagskandidat bei den anstehenden Wahlen antritt.

Im Vorstand befinden sich aus allen Orten des Kreises Coesfeld CDU-Vertreter: Stellvertretende Vorsitzende wurden: Gabriele Osterkamp (Dülmen), Dietmar Panske (Ascheberg), Gerrit Tranel (Coesfeld), Christoph Wäsker (Dülmen), Anni Wilms (Lüdinghausen). Schatzmeister: Andreas Lenter, Havixbeck. Beisitzer: Maximilian Sandhowe (Ascheberg), Stefan Holtkamp (Billerbeck), Ulrike Fascher (Coesfeld), Gabriele Lenz (Coesfeld), Florian Wenning (Coesfeld ), Veronika Büscher (Dülmen), Julia Wagner (Dülmen), Jan Willimzig (Dülmen), Anke Leufgen (Havixbeck), Rainer Bolte (Nordkirchen), Dirk Mannwald (Nottuln), Ewald Rahsing (Rosendahl), Christoph Pettrup (Olfen), Dennis Bozan Necat (Senden).

„Vereine, Institutionen und Bürger sollen sich in der Arbeit der CDU wiederfinden“, sagte Vorsitzender Henrichmann. Die Arbeitskreise der CDU hätten auch dahingehend „hervorragende Arbeit“ geleistet, lobte er und hob beispielhaft den AK Integration hervor – denn die Integration zähle zu einer zentralen Aufgabe im Kreis Coesfeld.

Sicherheit, Familie und ländlicher Raum sollen im Wahlkampf für die Bundestagswahlen im September eine zentrale Rolle spielen.

„Wir setzen den Menschen in den Mittelpunkt, nicht den Staat“, so Henrichmann. Erfolgreich seien damit auch die NRW-Landtagswahlen bestritten worden. Er zeigte sich überzeugt, dass diese Strategie auch im Bundestagswahlkampf aufgeht und sich die CDU „von AfD und anderen, die den Knall nicht gehört haben“ erfolgreich abgrenzt, wenn die Themen sachorientiert vermittelt werden. Etwas Wehmut sei dabei, im neuen Landtag nicht mehr mitzuwirken, sagte Ex-Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier (Dülmen). Dabei sei er „froh, dass der rot-grüne Bevormundungswahn endlich vorbei ist“. Dank sprachen seine beiden Nachfolger Dietmar Panske (Ascheberg) und Willi Korth (Coesfeld) aus – beide Neuen stammen ja aus den Reihen des Kreisverbands Coesfeld – für die geleistete Arbeit und für die Einführung in die Aufgaben.

Von Viola ter Horst, Westfälische Nachrichten, 27.06.2017