Beste Chancen mit dualer Ausbildung

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Vor der – noch gar nicht so alten – Produktionshalle zeigte Franz-Heinrich Veltrup (l.) dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann die Fortschritte, die der Neubau macht. Foto: Büro Marc Henrichmann

Beste Chancen mit dualer Ausbildung

Henrichmann bei farmermobil: Unternehmen aus Laer wächst weiter

Laer. 7,5 Millionen Umsatz verzeichnete farmermobil im vergangenen Jahr, zwölf Millionen sollen es 2019 werden, sogar 18 Millionen sind für 2020 angepeilt. Der Marktführer für mobile Hühnerställe aus Laer expandiert weiter – und benötigt für diesen Kurs geeignete Mitarbeiter. Wie der Bund dem Mangel an Fachkräften entgegensteuert, aber auch über Bildung und Datenschutz sowie anstehende Gesetzesvorhaben unterhielt sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann mit Firmenchef Franz-Heinrich Veltrup.

Bereits auf seiner Sommertour hatte der CDU-Politiker farmermobil besucht. Damals stand der Spatenstich für eine 1.800 Quadratmeter große Halle kurz bevor. Mittlerweile sind die Ausmaße des Neubaus klar auszumachen, schon Im November soll die Produktion beginnen. Die Auftragslage ist gut, auch aus dem Ausland kommen Anfragen. Focus Business zählt den Betrieb in einer aktuellen Rangliste zu den Top drei der wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands. Die Kehrseite: „Wir kämpfen um jeden Arbeitnehmer“, schilderte Veltrup. „Die Verknappung ist gigantisch“.

Das erhöhe die Chancen für junge Menschen mit einer dualen Ausbildung, zeigten sie sich einig. „Auch Handwerker verdienen gutes Geld“, betonte Henrichmann. Das müsse deutlicher herausgestellt werden. Der Bund habe deshalb die berufliche Aus- und Fortbildung attraktiver gemacht, zum Beispiel mit dem Meister-Bafög und indem bestimmte berufliche Abschlüsse gleichwertig mit Hochschulabschlüssen gestellt worden seien.

Intensiv befasst sich farmermobil mit dem Datenschutz. „Es ist richtig, in Europa einheitliche Regeln aufzustellen“, betonte Henrichmann, der Berichterstatter seiner Fraktion zu diesem Thema ist. Erfolgreich habe er sich dafür eingesetzt, dass Unternehmen erst dann einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen, wenn 20 Beschäftigte personenbezogene Daten bearbeiten – zuvor lag die Schwelle bei zehn Mitarbeitern. „Damit sind die meisten Unternehmen in meinem Wahlkreis von dieser Pflicht befreit“, stellte er fest.