Aufbruchsstimmung bei der Kreis-CDU

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Nicht oft gebe es stehende Ovationen beim CDU-Neujahrsempfang, berichtete der Kreisvorsitzende Marc Henrichmann (l.). Nach der Rede von Ralph Brinkhaus (2.v.l.) war es soweit. Foto: Büro Marc Henrichmann

Aufbruchsstimmung bei der Kreis-CDU

Neujahrsempfang mit Fraktionschef Brinkhaus / Plädoyer für Zuversicht

Kreis Coesfeld / Havixbeck. Aufbruchsstimmung prägte jetzt den Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands Coesfeld im Stift Tilbeck in Havixbeck. Seinen Beitrag dazu leistete der Festredner, der „die Zeichen auf neuen Schwung, neuen Stil und ein konstruktives Miteinander gesetzt hat“, wie ihn der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Marc Henrichmann ankündigte. Die Rede war von Ralph Brinkhaus, dem Vorsitzenden der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion. Mit ihm konnte die Kreis-CDU einen politischen Hochkaräter gewinnen, für dessen Mut machende Worte sich die Zuhörer mit stehenden Ovationen bedankten.

Mehr als 300 Gäste waren der Einladung zum Empfang gefolgt. Dazu zählten Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, die Landtagsabgeordneten Dietmar Panske und Wilhelm Korth, die früheren Parlamentarier Werner Jostmeier und Karl Schiewerling sowie Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers.

Henrichmann sah in seiner Neujahrsansprache den Aufbruch in der CDU, den die Bundestagsfraktion mit der Entscheidung für Brinkhaus angestoßen habe, nahtlos fortgesetzt mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Parteivorsitzenden. „Erfolgreich, konservativ und diskussionsfreudig“, so charakterisierte er „AKK“. Als einen Markenkern der CDU sah er die Gesprächskultur und die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen. „Die gute Diskussion der Flügel war und ist unsere DNA“, unterstrich er. Die Volkspartei ist für ihn ein Erfolgsmodell, weil nur sie aus verschiedenen Perspektiven auf Lebensfragen schauen könne. „Am Ende steht immer die Frage: Wie machen wir das Leben der Menschen besser?“

Für eine Politik, „die Gesellschaft von der Mitte her denkt“, plädierte auch Ralph Brinkhaus. Gerade in Zeiten, in denen der Ton rauer werde, sei es „als Union unsere Aufgabe, den Zusammenhalt zu fördern und zu befördern“. Obwohl es den meisten Menschen so gut wie nie gehe, spüre er Zukunftsangst, fehle es an Zuversicht. Gegen rückwärtsgewandte Parolen der Populisten stellte Brinkhaus Zukunftsthemen: Weiterbildung, Zukunftsprojekte wie das autonome Fahren oder eine Wirtschaftspolitik für den ländlichen Raum nannte er als Beispiele, aber auch eine Umweltpolitik, die Ökologie und Ökonomie zu einer „ökologischen sozialen Marktwirtschaft“ verbindet. Und Europa liegt ihm am Herzen: „Wir dürfen Europa nicht in die Hände derjenigen fallen lassen, die es zerstören wollen“, mahnte er mit Blick auf die Wahl am 26. Mai.

Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Marc Henrichmann (2.v.r.) begrüßte besonders Festredner Ralph Brinkhaus (3.v.r.), die Landtagsabgeordneten Dietmar Panske (r.) und Wilhelm Korth (2.v.l.), die ehemaligen Parlamentarier Karl Schiewerling (l.) und Werner Jostmeier sowie Anna-Maria Willms, Vorstandsmitglied und sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion. Foto: Büro Marc Henrichmann

Mittendrin im voll besetzten Saal hielt Ralph Brinkhaus seine eindringliche, zuversichtlich stimmende Festrede.Foto: Büro Marc Henrichmann

Ein Präsent aus Baumberger Sandstein, überreicht durch seinen Fraktionskollegen und Kreisvorsitzenden Marc Henrichmann, nahm Festredner Ralph Brinkhaus mit nach Hause ins Ostwestfälische. Foto: Büro Marc Henrichmann